Heiner Bremer und die mediale Manipulation
Shownotes
In dieser Folge besprechen Andy und Damian das Interview mit Heiner Bremer und kritisieren seine Auffassung von medialer Arbeit, von Minderheiten und von feministischen Forderungen.
Brockhaus, Nena & Lehfeldt, Franca: Alte weise Männer (2023); Gräfe und Unzer
Instagram: https://www.instagram.com/trtbt_podcast/
Vielen Dank an das Campusradio Jena und das Frauenzentrum TOWANDA Jena!
Transkript anzeigen
00:00:07:
00:00:18: Hallo und herzlich willkommen zur vierten Folge von To Write to The True,
00:00:23: zu rechts
00:00:24: um wahrzusein der Podcaste der Rechte Literatur auseinander nimmt.
00:00:28: Bei mir ist heute wieder der liebe Damian Arnold mein geschätzter Co-host des Podcasts.
00:00:36: Co-host des Podcasts Andy Eckhardt.
00:00:39: Schön, wieder da zu sein mit dir David heute!
00:00:42: Es ist immer wieder schön...
00:00:45: Ist es das?
00:00:45: Also es ist schön mit dir zusammen zu sein und sich zu unterhalten.
00:00:51: die Frage ist, ist der Gegenstand schön den wir heute besprechen?
00:00:54: Ich weiß
00:00:54: es nicht.
00:00:55: Der Gegenstand ist nämlich wie bereits letzte Woche also in letzter Folge angekündigt das nächste Interview des Buches, dass wir in dieser ersten Staffel ja ich sage jetzt einfach mal auseinander nehmen wollen beziehungsweise um etwas weniger polemisch auszudrücken.
00:01:16: Dass wir besprechen und dekonstruieren wollen.
00:01:20: Genau.
00:01:21: Und dieses Interview dreht sich diesmal diese Woche um wie die beiden also die beiden Autoren in Frank-Halé fällt und Nina Brockhaus titeln der Feminist Heiner Bremer mit einem Zitat.
00:01:37: Früher hat ein Flirt niemanden aufgeregt, ein stilvoller Flirt war eine wunderbare Form des
00:01:42: Kompliments.".
00:01:43: Man könnte sich jetzt gerade wenn man eher aus unserer Generation kommt fragen wer ist denn dieser Mann dem ein solches Zitat zugeschrieben wird bzw.
00:01:51: er hat es ja gesagt aber dem das dann herausgeriffen wird um ihn hier als den Feministen vorzustellen?
00:01:56: Na ja
00:01:56: zugeschriebene schon in so weit dass Es ist ja immer eine gewisse Entscheidung.
00:02:00: Welches Zitat nehme ich jetzt um das einzuleiten?
00:02:03: Deswegen die Zuschreibung klingt dann immer so, als wäre es vielleicht falsch zugeschrieben oder als wäre spekulativ.
00:02:10: Aber in dem Fall ist er tatsächlich direkt zitiert.
00:02:12: aber Sie haben das als den Frame gewählt indem sie ihn darstellen wollen auch wenn sich das Interview um sehr viel mehr dreht als nur seine Einstellungen zum Thema Feminismus und flirten dir offenbar sehr interessant zu sein.
00:02:27: Heiner Bremer war Journalist über viele Jahre hinweg, ich glaube es waren achtzehn und neunzehn Jahre die er beim Stern gearbeitet hat unter anderem dann auch als Chefredakteur damals bekannt geworden durch die kontroverse Entscheidung Ein mysteriöses Todesfall um Uwe Barschel, ein CDU-Politiker der in Skandal verstrickt war.
00:02:52: Dem man dann tot in der Badewanne im Hotel gefunden hat.
00:02:54: und Heiner Bremer ist bekannt geworden dass er die Entscheidung getroffen hat dieses Foto ganz groß auf dem Sterncover abzudrucken.
00:03:04: Und Heiner Bremer war danach aber auch beim Springerverlag, als Verlagsprecher einige Zeit lang und hat das RTL Nachtjournal moderiert.
00:03:14: Darum dreht es sich dann auch im Interview an entscheidender Stelle.
00:03:18: Bevor wir aber zum Interviewpart kommen ist es sinnvoll einzuordnen in wiefern Franka Leefeld die das Interview geführt hat schon mit Heiner Brilmer vorher bekannt worden.
00:03:29: Das tut sie auch wieder in diesem Einstieg Und da beschreibt sie eine Szene, wie Sie selber damals das erste Mal Heiner Bremer noch als jüngere Frau begegnet ist.
00:03:41: Darf ich ganz kurz zwei Anmerkungen
00:03:43: vorabmachen?
00:03:44: Einmal natürlich bevor wir inhaltlich einsteigen.
00:03:47: auch hier wieder ein paar Conan Notes.
00:03:50: Wie in eigentlich allen Interviews wird Sexismus leider Gottes auftreten.
00:03:57: Es wird Rassismus durch diskriminierte Sprache da sein.
00:04:00: Das wird dann entsprechend Wir haben das umherrausgestellt bzw.
00:04:04: die diskriminäre Besprache versucht zu umgehen
00:04:07: Auch wenn wir dann an der Stelle erwähnen werden, dass sie dort passiert.
00:04:10: Damit man weiß das es so ist ohne dass wir uns ihrer selber bedienen werden.
00:04:15: genau und Wir haben uns sehr letzte Woche und diejenigen unter euch die sich Die folge angehört haben wissen das mit steffern ausbeschäftigt dem ehemaligen chef redakteur vom spiegel Der ähnlich wie heiner bremer auch eine ja mit dem spiel tv nacht sendung sozusagen produziert hat.
00:04:35: Also vielleicht kann man sich die beiden Folgen ja in einer...
00:04:40: Es gibt interessanter Parallelen?
00:04:41: Genau, also man kann sich das vielleicht nur im Kopf behalten und im Hinterkopf behalten.
00:04:47: Es wird am Anfang wie schon gesagt dieser Einstieg gemacht.
00:04:51: dazu wie Franka Lefeld selber Heiner Bremer kennen gelernt hat es wird ein Bild von ihm gezeichnet wir bei RTL sitzt und es wird so gezeigt wie er selbst eigentlich schon in die Jahre gekommen ist quasi Medien Patrick ist, der in seinem Chefsessel sitzt.
00:05:09: Und dann steht er folgendes.
00:05:11: Bremer wendet den Blick von der Druckerschwärze ab und schaut durch die offene Tür in den Flur.
00:05:15: Eine junge Frau steht am Postregal und wühlt durch die Briefe – er kennt sie nicht!
00:05:19: Wahrscheinlich wieder eine neue Praktikantin oder Volontärin denkt er.
00:05:23: Da er die Zeit bis zu seiner Abendverabredung überbrücken muss, spricht er sie an.
00:05:28: Guten Abend, sagt er hanseatesch kühl mit seiner Kommentatorenstimme.
00:05:32: Guten Abend, erwidert Sie.
00:05:34: Jetzt weiß er wieder, wer sie ist.
00:05:36: Die Dürn hat für Unruhe gesorgt.
00:05:39: Künstlich ist bekannt geworden dass der FDP-Chef Christian Lindner ihr Partner ist.
00:05:44: Auch hier haben wir dann schon die erste Art, die erste diskriminierte Sprache an der Stelle.
00:05:51: ich werde es sich wiederholen aber einer dann doch abwertende Bezeichnung für eine junge Frau in dieser Stelle
00:05:58: nicht nur für eine jungen Frau.
00:06:01: Ich meinte in dem zu genau einer sehr abwertende Bezeichnung für Frauen im Allgemeinen.
00:06:08: Was übrigens jetzt für den letzten Teil des Satzs Interessantes zu erwähnen, das hatte ich vergessen bei der ersten Einordnung, Heiner Bremer war auch FDP-Politiker ähnlich lustigerweise wie Rudolf Augstein also derjenige, der das Spiegelmagazin gegründet hat.
00:06:24: Bei Bremer überwiegt die Neugier, auf Geräte gibt er nicht viel.
00:06:28: Wie sie denn den Abbruch der Jamaika-Sondierungen nach der Bundestagswahl zehnen würde, hätte man kommunikativ besser machen können.
00:06:35: Beginnts ihre Antwort.
00:06:36: Bremer hört zu ab und an nickt er.
00:06:38: teilweise knifft er Fragen die Augen zusammen.
00:06:40: Anschließend sagt er es spricht zumindest für Christian Lindner dass seine Partnerin hat, die ihn kritisiert und nicht anhimmelt.
00:06:47: Christian Lindler in der Zeitpunkt wenn man das so sagen kann eine ja dann doch echt steile Parteikerjahre hingelegt hat also von NRW direkt Berlin-Parteichef und zu dem Zeitpunkt, seitdem siebzehn bei der Bundestagswahl eben mit der Union und den Grünen in den Jamaikasundierungen war.
00:07:10: Die dann gescheitert sind und aus diesem Scheitern auch der berühmtberüchtigte Satzgesang entstand Es ist besser nicht zu regieren als schlecht zu regiern.
00:07:21: Wie man falsch regiert hat er dann ja selber zeigen dürfen.
00:07:26: Ich finde, die haben gar nicht regiert aber das kann man auch anders essen.
00:07:29: Ja
00:07:29: ich kommentiere das auch einmal nicht.
00:07:32: eh lieber kommentere ich zwei Sachen.
00:07:34: erstens hätte man kommunikativ besser machen können.
00:07:36: es war der schlauste Schachtzug von Christian Lindner dass zu sagen würde ich einmal behaupten wollen weil durch dieses quasi kleinkindhafte zurückziehen nach den Koalitionsverhandlungen und diese dann platzen zu lassen hat natürlich dafür gesorgt der FDP dann in der Ampelkoalition wenig Abstriche machen konnte und da sehr viele Zugeständnisse geschehen sind.
00:08:03: Fähreweise hat dieses kleinkindhafte Verhalten, der Partei im Gesamten sicher fortgesetzt.
00:08:10: also auch diese ganze offene Feldschlacht Geschichte ist ja sehr kindisch.
00:08:18: Ja aber guck mal die persönliche Marke Christian Lindner wurde gestärkt vielleicht mit einem leicht blauen Auge, aber doch dann als Gewinner aus der Situation hervorgegangen.
00:08:30: Wenn auch nicht mehr in der Parteipolitik.
00:08:33: Aber jetzt lasst mal ganz kurz über die Aussage von Bremer sprechen.
00:08:36: also Es spricht zumindest für Christian Lindner das einer Partnerin hat, die ihn kritisiert und nicht anhimmelt.
00:08:43: Sollte das nicht... Also der Normalfall sein?
00:08:46: Aber es ist auch schön dass immer der Mann an seiner Partnerinnenwahl gemessen wird so als wäre.
00:08:53: Es ist also undenkbar, dass Frau sich auch für ein Partner entscheiden kann, ob das in beidseitigem Eingeständnis passieren würde.
00:09:04: Heiner Bremer ist hier eigentlich auf der gleichen Seite wie die Männer, Also über Frank-Hallé-Feld schlecht sprechen, weil sie mit Christian Lindner assoziiert wird.
00:09:16: Man kann jetzt natürlich die große Debatte aufmachen darüber wie es sein kann dass es eine solche persönliche Verbindung gibt zwischen einem Politiker und einer Journalistin.
00:09:27: Aber um nicht da einmal kurz einzulichen das diese Stelle wird uns natürlich auch gleich noch begegnen im Interview.
00:09:36: Deswegen will ich jetzt einfach mal aufgrund des Spannungsbogen, das auch nicht vorausnehmen wollen.
00:09:40: Ich will es nur hierauf beziehen weil man ja sagen kann dass in beiden Fällen der Mann in der Lebenswelt der Frau zentriert ist.
00:09:48: Sowohl in dem Fall das gesagt wird wie kann es sein dass die Beiden miteinander soziiert werden und dass dann schlecht auch innerhalb der Redaktion schlecht hinter ihrem Rücken gesprochen wird über sie oder er der sagt Ja Gut, dass Christian Lindner sie gewählt hat.
00:10:03: Weil sie kritisiert ihn nicht und sie kritisiert ihn und himmelt ihn nicht einfach nur an.
00:10:08: in beiden Fällen ist die Frau dann nur als Anhängsel in Erscheinung getreten.
00:10:13: das sorgt dafür Dass in der darauffolgenden Zeit Heiner Bremer und Franka Leh fällt sich tatsächlich an Freunden Und das ist ein Problem was wir in diesem Buch ja auch schon anderer stelle festgestellt haben.
00:10:28: hierbei Sorgt die Freundschaft wieder dafür, dass der Gesprächspartner und der Interviewpartner auf ein Podest gestellt wird.
00:10:35: Und das dieses Podest bestimmte Fragen von vornherein ausschließt kategorisch.
00:10:41: So endet der erklärende Einschub mit dem Satz Er ist mein bester Freund geworden.
00:10:47: Mit niemandem telefoniere ich so viel wie mit ihm.
00:10:50: Wir können also unabhängigen und kritischen Journalismus in diesem interview erwarten.
00:10:55: Wie
00:10:55: schon bei anderen oder wie sich das jetzt hier im Ganzenmuch durchzieht, gibt es ab und an Interviews die erstaunlich viele Zwischeneinschübe von Frank Ali fällt.
00:11:10: Oder Nina Brockhaus bekommen haben.
00:11:14: Tatsächlich ist auch bei Heiner Bremer der Fall und der erste Zwischenseinschub ist eigentlich sehr viel interessanter als Und hier sich eigentlich nur darauf bezieht, ob es ein Einschränktskriterium gewesen sei.
00:11:28: Dass er schönes Haar gehabt hätte als er vom Stern zum RTL gewechselt sein.
00:11:39: Die Sonne scheint ist erst einen Samstag Nachmittag im August.
00:11:42: Heiner sitzt auf seinem Balkon im Stadtteil Eppendorf.
00:11:44: Auf dem Tisch vor ihm liegen die Wochenendausgaben der Zeitungen und die Wochenmagazine, es gibt kein nachrichtliches Produkt das er nicht konsumiert.
00:11:52: Die Klatschpresse spart er aus, versteht sich.
00:11:55: Naja ich weiß jetzt nicht ob ich das nachrichtlich nenne.
00:11:58: Christl Bremer seine Ehefrau fragt nach Kaffee und Kuchenwünschen.
00:12:02: ohne die passende Stärkung könne man doch nicht arbeiten.
00:12:05: Während sie in die Küche geht kommentiert sie die Leitartikel der Woche und betont Sie habe sich wirklich sehr aufgeregt.
00:12:11: Der Journalismus ist in diesen vier Wänden zu Hause, genauso wie das Ehepaar selbst.
00:12:16: Eine goldene Regel – die Familie und Freunde schnell lernen?
00:12:19: Um neunzehn Uhr und um zwanzig Uhr sollte man nicht anrufen!
00:12:23: Dann wird die Zusammenfassung des Tages erst in Form der heutigen Sendung und anschließend der Tagesschau verfolgt.
00:12:28: Gemeinsame Sendekritik ist wiederum Heiner's Hobby.
00:12:31: ab zwanziger fünfzehn ist jede Anrufe wieder willkommen.
00:12:40: Weil es kommt ja dann durchaus hervor, dass sie sehr informiert ist über das politische Geschehen und auch im späteren Verlauf des Interviews wird herauskommen, dass die eine aktive Person ist.
00:12:53: In der darauf folgenden Frage geht es tatsächlich mal um seine Medientätigkeit abseits davon ob seine weißen Haare nun ein Einstellungskriterium dafür waren Und er äußert da tatsächlich einen sehr interessanten Satz.
00:13:07: den Rest davor kann man ein bisschen ignorieren.
00:13:10: Aber er sagt, dass Zuschauer manchmal klüger sein als Fernsehgewaltige es glauben.
00:13:16: Er bezieht das auf seine Sendung zum einen und zum anderen auf die Frage danach ob es denn immer jüngere Moderatorinnen brauche oder Ob man das ganze auch mixen könne vom Alter her.
00:13:30: Und die frage stellt sich dann eben danach ob das publikum intelligent genug ist ohne eine starke Ja, eine starke Moderation.
00:13:41: Eine starke Leitung durch die Sendung das Ganze noch verstehen zu können.
00:13:48: oder auch wenn es keine direkte Identifikationsfigur gibt.
00:13:52: und er sagt quasi man kann den Zuschauern dann durchaus ein bisschen mehr zu trauen als dass vielleicht entscheider als das Intendantinnen und so weiter halt glauben würden.
00:14:04: accidentally based
00:14:07: Ja schon, also es gibt natürlich den Fall dass man sich das eigene Publikum ein wenig formen kann.
00:14:15: Man muss natürlich darauf achten, dass man auch in der Varianz schon... Also dass man schon ein breites Angebot schafft, viele wird wahrscheinlich auch Inhalte verstehen wenn man ihn mehr zutraut.
00:14:31: Das heißt nicht, dass man jetzt Inhalte wegkürzen sollte.
00:14:33: Die vielleicht dann doch mehr erklärend und einordnend sind oder tatsächlich was ja seit einigen Jahren auch praktiziert wird sehr rudimentär aber hoffentlich immer weiter einfach auch programmen einfache Sprache anzubieten.
00:14:46: Denn schließlich ist hier auch Informiertheit in den Medien oder durch die Medien etwas, das gerne so barrierefrei und barrieremöglich gestaltet sein sollte.
00:14:56: Auf der anderen Seite kann man sich ja fragen was das eigentlich für eine Konsequenz haben soll bzw wie man herausfindet was der Zuschauer trotzdem will?
00:15:04: Das ist auch eine Frage die sich später im Interview weiter so gestellt wird beziehungsweise an der man sich ein bisschen entlang hangelt weil er Man sich jetzt die Frage stellen muss unabhängig von beispielsweise so etwas wie Briefen oder Nachrichten, die man Sendern schreiben kann.
00:15:20: Oder jetzt direkte Interaktion, die durch die soziale Netzwerke möglich sind?
00:15:24: Wie findet man denn heraus was Zuschauer in den Wollen?
00:15:28: natürlich die Quote und das hat ja jahrzehntelang dazu geführt dass das Fernsehprogramm immer schlechter wurde.
00:15:36: sukzessive also.
00:15:36: es ist einer der Gründe dafür Und auch bei so etwas anderen, detaillierteren Feedbackoptionen kann man ja trotzdem sagen das meistens der größere Anteil der Leute nicht immer unbedingt recht damit hat was sie sich wünschen und dass immer vor allen Dingen das Programm sich am besten durchsetzt.
00:16:01: Was den Zuschauenden am wenigsten herausfordert Ist dann auch sehr schön zu sehen in der Art und Weise wie er seine eigene Fernsehshow beschreibt eben diese das Nachtjournal im RTL.
00:16:18: Er schreibt, das RTL-Nachtjournal war eine völlig neue Entdeckung für den Sender.
00:16:22: Im Grunde ist es entstanden bei Helmut Thoma in Amerika die ABC Nightline gesehen hat.
00:16:28: Das war ein monothematisches Magazin gegen die Uhr.
00:16:31: Sein Plan war, das amerikanische Vorbild bei RTL zu etablieren.
00:16:35: Mir war immer klar, dass Monothematisch nicht jeden Tag funktioniert – das bringt Deutschland nicht!
00:16:40: Dann kam der Gedanke einer Art Tagesthemen oder heute Journal zu machen aber um Mitternacht und viel flotter, viel frecher... Aber immer Fakten treu.
00:16:49: Wir können uns jetzt fragen, was das bedeutet und diese Antwort liefert er uns zum Glück?
00:16:55: Es wird nämlich gesagt ich habe mir einige deiner Morderation von damals angesehen.
00:17:00: Oh!
00:17:01: Das steht auch wirklich einfach nur so da und ich kann es mir im Kopf richtig schön vorstellen dass er sich so denkt oh Gott nein los nicht.
00:17:10: Ich finde es fantastisch.
00:17:11: ganz ehrlich ich weiß auch nicht was ich in zehn Jahren hier dazu sage.
00:17:15: Also ich bin und war immer der Überzeugung, ein Magazin kann nicht nur eine Zusammenfassung nüchtern vorgetragener Nachrichten sein.
00:17:22: Es muss dem Zuschauer die Möglichkeit geben, Zusammenhänge zu bemerken, Hintergründe zu beleuchten und sich eine eigene Meinung zu bilden.
00:17:28: Das heißt, die Geschichten müssen eine Richtung haben ohne zu missionieren – kein Zeigefinger!
00:17:35: Wir waren immer meinungsfreudig.
00:17:37: Das ist nicht immer von allen gutiert worden, aber ich kann nur sagen als sie angefangen haben hatten wir achthunderttausend Zuschauer und kamen zu meiner Zeit sehr schnell auf einen Wochenschnitt von eins Komma sechs Millionen Zuschauern pro Abend um Mitternacht.
00:17:49: einerseits Waren wir in der Politik schon sehr angesehen?
00:17:52: Wir waren etabliert und als streitbar bekannt.
00:17:55: die Zuschauer Haben vor dem Fernseher reagiert.
00:17:57: entweder haben Sie sich aufgeregt oder sie waren geistert.
00:18:00: um mitternacht sollen Die leute nicht vor dem Bildschirm einschlafen du musst sie packen.
00:18:05: Heute sind mir generell die Programme von Nachrichtenmagazinen zu abgewogen ohne Ecken und Kanten ein bisschen beliebig, also wir sehen hier zwei Probleme.
00:18:14: zum einen das was ich schon beschrieben hat mit dem sich an Quoten orientieren von wegen dass man denkt dass es etwas über Qualität der eigenen Sendung aussagt.
00:18:21: Das wollte
00:18:22: auch gerade sagen wenn er sagt das ist nicht immer von eingotiert worden aber ich kann nur sagen dass wir angefangen haben.
00:18:30: Als wir angefangen haben, hatten wir jetzt achthunderttausend Zuschauer und kamen zu meiner Zeitzeit auf einen Wochenerschnitt von etwa eins und sechs Millionen zuschauen pro Abend um Mitternacht.
00:18:38: Das ist ja... Also was sagt das denn
00:18:41: aus?
00:18:41: Was hat dich allen gefallen?
00:18:41: aber den meisten!
00:18:42: Ja, was sagt es denn
00:18:43: aus?!
00:18:44: Also das ist ja ähnlich wenn du dir anschaust wie viele Views dein Post auf Instagram hat.
00:18:50: Sehr viele mögen's vielleicht nicht unscrollen weiter.
00:18:54: Wir lesen hier ein Spiegel-Bestseller.
00:18:56: Auch das ist ein Buch, was sich sehr viel verkauft hat.
00:18:58: Es muss also gut sein!
00:18:59: Oh, da möchte ich doch gleich einer Bremer zitieren...
00:19:04: Ja aber das zweite Wasser beschreibt nicht einfach nur die Nachricht als Nachricht auftreten kann, sondern dass natürlich darauf ankommt wie ich sie erzähle.
00:19:19: Und damit meine ich jetzt nicht einfach, dass man sich Gedanken macht über die Formulierung oder so, sondern auch um die komplette audiovisuelle Gestaltung.
00:19:28: Wie provokant ist das Ganze?
00:19:30: Welche Emotionen werden beim Zuschauer geweckt und wie wird eine Geschichte erzählt?
00:19:36: Wie wird ein Narrativ gebildet?
00:19:39: Er sagt zwar keinen Zeigefinger, aber es wird trotzdem eine Geschichte erzählt.
00:19:44: Warum muss immer alles eine Geschichte sein?
00:19:46: Mit einem entsprechenden Spannungsbogen, den man aus klassischer Dramaturgie kennt und so weiter.
00:19:50: Warum müssen immer alles darauf angepasst werden wenn es doch eigentlich darum geht gute Nachrichten zu erstellen?
00:19:56: Mein lieber Damian, möchtest du damit etwas Ausdrucken das wir uns hier in einer Situation befinden, in der sozusagen Missionierung einer Richtungsgebung in der Interpretation, in der Nachricht stattfindet.
00:20:12: Ohne dass man sich diesem gegenüber äußern möchte ohne das man dies zugibt.
00:20:17: Meinst du die nächste Frage die gestellt wird könnte darauf einen Antwort liefern?
00:20:23: Ich würde dir das mein lieber Damian einmal aus der Hand nehmen und die Frage einmal recitieren zu beliebig!
00:20:30: Missionierend, würde ich sagen.
00:20:32: Nach zwei Setzten kennst du oftmals die persönliche Meinung des Moderators.
00:20:36: Journalismus mit dem Zeigefinger
00:20:38: Das ist genau das andere Extrem!
00:20:40: Ich bemerke das auch immer häufiger.
00:20:42: Dem Zuschauer wird in der Anmoderation bereits gesagt was er zu denken hat.
00:20:46: Dass jeder Journalist seine Grundhaltung hat davon gehe ich mal aus
00:20:50: Einwand, Rückbezug hat es kurz auf Stefan aus der gesagt hatte.
00:20:54: Er hat keine Meinung.
00:20:55: Also nein, er hätte nicht gesagt, er hat keine Meinungen.
00:20:57: Er sagte, er habe keine politische Position verweist dann allerdings auf seine eigene Artikel, die man doch bitte für seine Position lesen soll.
00:21:05: Und ich möchte an dieser Stelle erwähnen, ich habe mir mal testweise alte Moderation von Heiner Bremer angesehen und er sagt hier ja dem Zuschauer wird in der anderen Generation bereits gesagt was er zu denken hat?
00:21:15: Dem wird auch Heiner Bremer gerecht Nein.
00:21:19: Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht, aber er sagt ja jeder Journalist hat eine Grundhaltung.
00:21:24: davon gehe ich mal aus.
00:21:25: Die Frage ist welche Grundhaltungen?
00:21:27: Wovon geht Heiner Bremer aus?
00:21:28: Grundhaltungs ist allerdings nicht mit einer parteipolitischen Haltung gleich zu setzen sondern heißt das zum Beispiel der demokratische Rechtsstaat die richtige Basis ist.
00:21:37: wenn ein Journalist sich an Heiner Bremers Codex orientieren würde dann dürfte er nicht staatskritisch gegenüber der Bundesrepublik Deutschland berichten.
00:21:48: Tatsächlich
00:21:49: scheint das so zu sein!
00:21:51: Nun, damit hatte sich dann auch mit dem kritischen Journalismus weitergehend sagt er.
00:21:55: ansonsten muss gelten dass Journalisten tolerant und offen für alle Probleme sind sie liberal behandeln und erst dann eine Bewertung vornehmen solange sie natürlich sich innerhalb dieses Ramens der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen.
00:22:08: heute kommt einem allerdings der geballte grüne zeitgeist entgegen.
00:22:12: Sie bringen es die erste von vielen mal Ja, gut abzählbare Male.
00:22:17: Das explizit eine grüne Haltung angeführt wird?
00:22:20: Ich meine wir kennen ja hier linksgrünversiffte Gutmenschen aber hier reduziert sich sehr wirklich auf die Grünen herunter.
00:22:28: ist das so ein FDP fetisch?
00:22:30: Nein nicht nur die FDP aber generell gab es ja durchaus das Agendasetting auch bei Springer Medien dass man gegen die Grünen eben als Feindbild vorgehen möchte.
00:22:45: Nun will ich nicht sagen, dass es falsch ist die Grünen zu kritisieren aber die Art und Weise wie es passiert vor allen Dingen die Gründe dafür sind ja natürlich hierbei die Falschen.
00:22:55: so.
00:22:56: der Zuschauer soll anschließend das gleiche denken wieder Moderator.
00:22:59: in meinen Augen ist das völlig falsch.
00:23:01: leider vergessen das viele talk master innen.
00:23:05: Er lacht.
00:23:06: Ah ja, stimmt das ist da auch noch drin dass er lacht.
00:23:10: hier
00:23:10: wird übrigens wieder mit Sternchen gegendert und nicht mit Anführung sei mir mit Doppelpunkt.
00:23:16: Was ich toll finde ist dass er jetzt hier gegen den grünen zeitgeist Anschreibt beziehungsweise anredet aber er selber Ja Auch Teil eines Zeitgeists war.
00:23:26: auch in seiner Funktion als Journalist und dann auch später Als moderator bei RTL hat er ja ebenfalls Den Zeitgeist vertreten.
00:23:35: das Problem liegt also gar nicht daran, wenn Journalist in den Zeitgeister treten.
00:23:39: Er hat einfach nur eine Probleme mit diesen Zeitgeisten.
00:23:42: Ja ja!
00:23:42: Wenn es ein anderer Zeitgeists wäre bei dem ein Journalist quasi Zeigefinger-Journalismus macht dann wäre's okay?
00:23:50: Das macht er aber auch eigentlich selber schon deutlich.
00:23:52: Der der Zeige Finger beim Zeige fingen Journalismus ist ihm vorher halt nun nicht aufgefallen weil er ihn selber erhoben hat.
00:23:57: Aber er sagt das doch eigentlich... Also Es muss dem Zuschauer die Seite vorher dem gegebenen Möglichkeit geben werden, Zusammenhänge zu bemerken, Kinderkunde zu beleuchten und sich eine eigene Meinung zu bilden.
00:24:08: Das heißt, die Geschichten müssen eine Richtung haben ohne zu missionieren!
00:24:12: Also ja okay du stellst dich vielleicht nicht als Missionar hin um das zu lenken aber also aktiv doll treibend Aber man lenkt es ja dennoch auf eine Art Weise...
00:24:21: Es ist ja noch gefährlicher wenn die Lenkung innerhalb des Journalismus und das erleben wir ja jetzt schon seit Jahrzehnten, wenn die Lenkung sich immer so darstellt dass sie in Form einer leicht zu konsumierenden Geschichte präsentiert wird.
00:24:38: Dann ist es ja so viel effektiver als Plumpe, in Anführungszeichen Plumppropaganda weil alle sich irgendwie damit abfinden können und alle das irgendwie so aufnehmen und auch denken das Journalismus so sein muss sich dann eben entsprechend von diesen Narrativen, von diesem Storytelling einweben lassen.
00:25:00: Plus er schreibt ja auch dann oder sagt ja wir waren immer meinungsfreudig und du kannst nicht... Also ja ich weiß das ist jetzt medienlandschaftsmäßig spannend zu sagen aber du kannst ja nicht einen Neutralitätsanspruch auch nicht selber richten was auch immer ein neutralitäts Anspruch sein soll ehrlich gesagt.
00:25:22: Und dann sagen wir sind meinungs freudig weil entweder bist Du einfach ein nüchterner Berichterstatter als Heiner Bremer oder du bist meinungsfreudig und da das eine de facto nicht geht, bist du meinungsfeudig.
00:25:37: Ja er verstrickt sich hier aber auch in weitere Widersprüche.
00:25:40: so sagt er zum Beispiel dass er seine eigene Rolle Als Aufklärer sieht als Aufklär der entwunden sticht und als Dienstleister des Zuschauers Der erklärt und in der darauf folgenden frage sagte dann Du bist niemals die Nachricht, sondern der, der sie überbringt.
00:25:55: Gerne auch mal etwas locker und flockig.
00:25:57: wenn man Stilgilder herplappert... ...und mit intellektuellen Begriffen kommt geht das meistens schief.
00:26:02: was ist er denn jetzt?
00:26:04: Er sagt dass der Moderator sich niemals mit der Nachricht identifizieren soll.
00:26:10: Also dass der Messenger von der Message selber getrennt sein soll.
00:26:17: Sagt dann aber der Messenger ist wichtig, um die Message so zu überbringen.
00:26:23: Dass sie auch richtig ankommt und...
00:26:27: Aber was ist denn richtig?
00:26:30: Was ist denn eine Nachricht, die richtig ankommt?
00:26:33: Eine Nachricht in meiner Prädation jetzt, die auch für die Art und Weise ankommt wie sie selbst verstanden worden ist also die Interpretation, die ich selber als Journalist, als Überbringer dieser Nachricht dort hinein Lese die ich da hinein interpretiere auf die Art und Weise möchte, dass sie bei meinem Publikum ankommt.
00:26:53: Das ist eine hochgradig gerichtete Und vor allem sehr subjektive Einschätzung dessen.
00:27:01: du kannst halt Nachrichten Ja so oft die art und weise wenn du sagst das hier richtig ankommen soll.
00:27:09: Richtig nach deinem Brustur in meiner wenn du dir Nachrichtenformate anschaust Keine Ahnung.
00:27:16: nimm die tagesschau.
00:27:18: Auch da gibt es ja immer wieder Kritik daran, wie genau da Nachrichten vermittelt werden.
00:27:25: Also sei es die Themenauswahl, sei ist das wording.
00:27:28: man kann sich natürlich über eine Sache berichten, die objektiv so stattgefunden hat aber je nachdem wie du es nennst hinterlässt einen anderen Eindruck.
00:27:39: also du kannst hier von auch weiß ich nicht.
00:27:43: hast du ein Beispiel?
00:27:44: Ein Beispiel dafür ist bei der Tagesschau ganz einfach zu nennen jetzt etwas vulgarisiert ausgedrückt, eine der Grundannahmen in der Medienwissenschaft.
00:27:54: The medium is the message also das Medium ist die Botschaft.
00:28:00: Die äußere Form entscheidet über den Inhalt der Nachricht.
00:28:05: Die Tagesschau ist gewissermaßen zwei geteilt oder drei Geteile wenn man es ganz genau nimmt wir haben zuerst den Nachrichtenanteil mit zuerst den wichtigsten, also was die Redaktion als wichtigste Meldungen des Tages wahrnimmt.
00:28:22: Daran angeschlossen ist in dem Nachrichtenteil dann der Teil der Nachrichten, die etwas kürzer sind.
00:28:27: da wird teilweise auch kein Videomaterial eingeblendet sondern das Ganze nur sprachlich moderiert.
00:28:34: und danach folgt der zweite große Teil der Sport.
00:28:40: Wo muss auf YouTube zum Beispiel gar keine Videos zugeben, weil sie keine Rechte haben.
00:28:45: Daran finde ich ein bisschen witzig immer... Also auch das ist der Teil, den ich kippe, weil ich habe keinen Interesse
00:28:50: daran.
00:28:50: Und im Anschluss kommt dann natürlich noch das Wetter.
00:28:54: Das Wetter klammern wir an der Stelle mal aus.
00:28:55: Das ist ja auch so eine Art Service, der auch aus einer Zeit kommt wo man sagen musste dass der aktuellste Wetterbericht eben aus dem Fernseher kam und es keine andere Möglichkeit gab, weil's doch kein Internet gab usw.. Aber beim Sport kann man sich ja schon fragen, was hat der Sporteil gerade auch heutzutage noch in der Tagesschau zu suchen?
00:29:20: Und was für eine Funktion erfüllt er darin.
00:29:25: Leute schauen Sie die Nachrichten an um den Sport ziehen zu dürfen...
00:29:30: Ist es das
00:29:30: Leckerli?
00:29:32: Ist es
00:29:33: Parfloph?
00:29:35: Es hängt ein bisschen damit zusammen.
00:29:36: ich würde aber tiefergehend sagen dass es zum einen Senderzeit wegnimmt.
00:29:45: Ich habe dir ja vor kurzem diesen wunderbaren Interviewausschnitt mit Roger Williamson, Rest in Peace an der Stelle gezeigt.
00:29:51: Wo er selber sagt dass er nur noch wenige Nachrichtenprogramme im deutschen Fernsehen überhaupt schauen kann weil ansonsten zu viele Nachrichten aus Ländern der Welt nicht mehr stattfinden.
00:30:04: und das was er damals vor gut fünfzehn Jahren gesagt hat ist heute umso schlimmer als zuvor.
00:30:10: bestimmte Regionen treten gar nicht auf und wenn dann nur mit einem bestimmten Typus von Nachrichten nämlich den größten Katastrophen.
00:30:19: Und auch das immer so gelenkt, dass es einem nicht wie das Problem erscheint was es ist und vor allen Dingen immer so als wäre es endkontextualisiert vom Rest der Welt.
00:30:32: Also doch erst mal gut zu know, dass du das da drin hast.
00:30:36: Wer braucht jetzt schon eine Einordnung?
00:30:39: keine systemischen Ursachen bitte.
00:30:40: Damit am Ende fühlen sich die Leute doch schuldig dafür oder nicht, nicht schuldigt bevor jetzt hier wieder was aufgemacht wird verantwortlich oder vielleicht fühlt man am Ende noch mit?
00:30:52: Ja!
00:30:52: Am Ende bringt der Sport uns aber wieder zusammen.
00:30:54: wir müssen uns keine Gedanken darüber machen was vorher passiert ist.
00:30:57: lustigerweise werden ja oft auch schlimmere Kriminalfälle oder Unfälle und so weiter an das Ende des Nachrichtenblocks geschoben.
00:31:04: Das heißt, du hast dann irgendwie einen schweren Lkw-Unfall mit drei Verletzten und einer toten Person.
00:31:11: Und jetzt zum Sport!
00:31:14: Dann werden erst einmal die neuesten Fußballergebnisse kommentiert.
00:31:18: Es hat – ich will nicht sagen etwas von Brot und Spiele Aber dieser gewisse Ansatz ist darin Und das ist eines dieser hervorragenden Beispiele dafür bei einer Sendung, die ja eigentlich so nüchtern in ihrer Präsentation ist.
00:31:34: Trotzdem durch die Art und Weise wie die Form gestaltet ist eine bestimmte Botschaft und quasi auch eine bestimmten Ideologie übermittelt wird.
00:31:44: Zitat Heiner Bremer.
00:31:46: leider vergessen das viele TalkmasterInnen.
00:31:50: Anmerkung Franka Lehfeldt ach du meine Grüße.
00:31:53: jetzt Jen hast Du auch noch?
00:31:55: Ja aus Ironie!
00:31:57: Auch so eine Zeigefinger Erscheinungen
00:32:01: gehen wir ja oft genug drauf ein, auch hier wieder Gendern wird nur eingebracht um sich darüber lustig zu machen.
00:32:08: Und es erscheint nur als eine moralische Zeigefingererscheinung was wir dann noch einmal ansprechen werden wenn er später zu feministischen Inhalten spricht.
00:32:16: da können wir das nämlich damit vergleichen
00:32:19: weil der Feminist sollte er vielleicht des gendern als das begreifen.
00:32:25: was ist die sichtbarmachung aller menschlichen und zurückgesprochenen Sprache, zumindest aller Gender in erster Linie.
00:32:35: Aber er hat ja nicht nur eine Meinung zu Feminismus, sondern auch eine Meinung zur Work-Life Balance bzw.
00:32:41: zur Life-Work-Balance.
00:32:42: Ein Wort das ich so liebe...
00:32:44: Er schreibt beziehungsweise sagt zum Thema Leistungsprinzip.
00:32:49: Ich denke dass sie die Definition von Leistungen bei vielen verändert hat.
00:32:52: Leistung erkennen viele darin wenn man einfach da ist und acht Stunden lang macht was man gelernt hat aber nicht mehr Sprich, wenn man sich nicht über das hinaus bemüht was man routinehaft macht.
00:33:03: Neue Wege zu finden neue Zugriffe zu erlangen neue Gedanken dadurch zu bilden dass ich mehr mache.
00:33:08: dieser art von fleiß ist in meiner generation sehr viel verbreiteter und vertiefter gewesen.
00:33:14: Das mag damit zu tun haben dass wir eine Art nachkriegsgeneration waren Und natürlich die folgen dieses krieges mittelbar zu spüren bekommen haben.
00:33:21: Es war so schwer wieder hochzukommen.
00:33:23: das hat man irgendwie mit gekriegt.
00:33:25: heute ist das für viele zu leicht.
00:33:27: es geht ihnen Zu gut.
00:33:29: Die folgende Generation bekam eigentlich alles, die Eltern sind großzügig und man kann sich selbst ebenfalls einiges leisten!
00:33:36: Warum sollte man sich da über Gebühren noch anstrengen?
00:33:39: Wenn du aber auf Dauer in deinem Beruf etwas werden willst... musst du dich anstrengen.
00:33:43: Das Theoriegeräte von ständig notwendigen Fortbildungen ist natürlich irgendwie richtig, aber besser ist es wenn der Staat das nicht verordnet sondern du selbst auf die Idee kommst.
00:33:54: im Journalismus ist genau so Du kannst das Handwerk lernen, aber das ist nur der Anfang.
00:34:01: Also Leistung erkennt viele darin dass man einfach da ist und auch lange macht was man gelernt hat aber nicht mehr.
00:34:07: Ich würde einfach das polemische oder die freundliche Anmerkung aus dem Social Media Bereich an dieser Stelle, also aus dem Meme-Bereich hier bitte einwerfen.
00:34:17: Mindestlohn!
00:34:18: Mindestarbeit!
00:34:19: Ja ich tue nicht mehr als dass es in meinem Arbeitsvertrag steht und ansonsten wird quiet creating betrieben?
00:34:24: Ja aber wach... Also ganz ehrlich Es ist dir auch oft so Dieser Arbeitsvertrag nicht nur begrenzt, was du tun musst sondern auch begrenzte was zu tun darfst.
00:34:34: Ohne dass man dir Probleme macht.
00:34:36: also das ist ja eine Grenze in beide Richtungen.
00:34:38: das kann so verstanden werden und dann verstehe ich nicht was.
00:34:42: also ich versteh schon etwas gemeint aber ich möchte und kann ihn nicht nachvollziehen.
00:34:50: Sprich wenn man sich nicht über sich hinaus bemüht wenn
00:34:53: man Routine Was man
00:34:54: routinhaft macht.
00:34:55: Neue Wege zu finden, neue Zugriffe zu erlangen, neue Gedanken dadurch zu bilden dass ich mehr mache an bis also nur dieser letzte Satz ab neuer wege zufinden.
00:35:04: Man könnte ja davon ausgehen das jetzt hier davon gesprochen wird sich irgendwie über sich hinaus zu betätigen irgendwie mehr Intellektuell zu machen vielleicht ein bisschen mehr zuvorn muss da nicht immer intellektuell sein kann ja auch einfach sein.
00:35:16: Ich beschäftige mich erst mal mit Ich beschäftig mich auch erstmal theoretisch mit Ja wobei doch ist es intellektual.
00:35:22: Und was er dann sagt, dieser Art von Fly ist in meiner Generation sehr viel verbreiteter und vertiefter gewesen.
00:35:30: Was er meint ist doch glaube ich eigentlich ein.
00:35:32: Ich soll mehr arbeiten und mehr Arbeitsbereiche mir erschließen aber nicht irgendwie neue Gedanken finden im Sinne Weiterbildung, was er ja dann auch später sagt.
00:35:44: Genau und man darf sich an der Stelle auf fragen wir haben das ja schon in der vorigen Episode erwähnt dem diese Mehrarbeit denn zuerst zugute kommt.
00:35:51: es ist Ja nicht der Arbeiter oder wie man es heute sagt der Arbeitnehmer Sondern es ist der Arbeitgeber der davon erstmal profitiert Und der dann vielleicht auch irgendwann mal einen Belohnungskucki Rausgibt für eine Person die sich besonders angestrengt hat wenn man überhaupt darauf zählen kann.
00:36:07: Er tut auch so als wären alle Leute irgendwie passionate in ihrem job also als wäre das auch eine leidenschaft und eine berufung.
00:36:16: er verkennt damit aber natürlich die menschen, die in erster linie arbeiten weil sie es müssen um zu überleben Die sich ihre arbeit nicht in dem sehne ausgesucht haben dass es ihr großer traumberuf ist oder ihre Persönliche Berufung, sondern die einfach an Geld kommen müssen und deswegen Nein to Five entsprechend arbeiten.
00:36:38: Und dann aber auch nicht über die acht Stunden hinaus.
00:36:40: Und vor allem weiß ich auch nicht was er denn am Ende sagt.
00:36:44: das Theoriegebilde Das Theoriegeräte von ständig nur den Fortbildungen ist natürlich irgendwie richtig Aber bestes wenn der Staat sich verordnet Sondern du selbst auf die Idee kommst Also weiß ich nicht, Arbeitsschutzfortbildungen, Brandschutz-, Gesundheitsfortbildung finde ich schon wichtig und
00:37:04: Awareness-Fortbildung.
00:37:06: Ja auf jeden Fall Awareness Fortbildungen finde ich alle grundsätzlich wichtig und vielleicht sollte dann nicht jeder Person individuell drauf kommen sondern vielleicht soll das da... Damit lass uns noch einen dieser Stelle mal ganz kurz, ganz kurz nach also ein wenig sich etwas ausdenken.
00:37:21: Jetzt stell dir doch vor du bist ich weiß es gibt gegen den Kern von dir selber.
00:37:25: Du bist Arbeitnehmer und du fängst jetzt an in einem Job.
00:37:31: machst du lieber Büro oder was praktisches?
00:37:33: Also was mit körperlicher Arbeit?
00:37:36: Ja dann würde ich vermutlich mich fürs Büro entscheiden.
00:37:40: Es tut mir leid, ja.
00:37:43: Damian kommt wohl nicht in die Produktion.
00:37:48: Du bist jetzt im Büro und du hast zwei Möglichkeiten.
00:37:52: Du weißt irgendwie, wer ganz gut wäre, wenn ich mit dem Brandschutzplan kennen würde.
00:37:56: Soweit du darauf kommst, dass es überhaupt einen gibt oder du hoffst das es einen gibt.
00:37:59: Oder du glaubst was kann ich denn tun damit es mir hier gut geht?
00:38:02: Oder was kann Ich den tun um unsere IT zu schützen also dass wir hier jetzt nicht opfern von Fishingmails werden, dass wir hier nicht irgendwie unsere IT-Systeme lahmgelegt bekommen.
00:38:15: Und du könntest dir jetzt natürlich zu Hause irgendwie ... Du kannst den Bücher kaufen und dich einlesen und dann kannst du Informatiker werden?
00:38:21: Ah das war mir ja nicht!
00:38:22: Also es geht ja hier... also du sollst da mehr Möglichkeit zum Arbeit finden.
00:38:25: Das nimmt der Arbeitszeit und die Möglichkeit zur Arbeit weg oder du fuchst sich einfach selber durch und guckst mal.
00:38:33: welcher Link sieht mir traurungswürdig aus und welcher nicht Ganz spannende Idee.
00:38:40: Hier mir auch, es gibt so ein Angebot von dem Unternehmen in dem du Lohnarbeit machst und da kannst du dir in regelmäßigen Abständen Schulungen ansehen oder mitmachen wo das alles unternehmen also auf dein und auf dein Unternehmen zugeschnitten somit den Namen die Du brauchst und den Telefonnummern und den Formularen im Zweifelsfall was alles zugestellt für dich da ist.
00:39:07: Wow aber das Tolle ist ich habe Keine Freunden und auch keine Freude am Leben.
00:39:12: Und deswegen habe ich genügend Zeit, um meine Freizeit dafür zu opfern, um ein bisschen mehr an meiner Bildung für die Arbeit zu arbeiten und bin deswegen nicht auf entsprechende Schulungen angewiesen.
00:39:23: Aber danke für den Versuch!
00:39:25: Ich möchte an der Stelle übrigens erwähnen bevor mir das hier negativ ausgelegt wird.
00:39:31: Produktion vermutlich eine Gefahr für mein komplettes Umfeld und auch... Deswegen
00:39:36: in Arbeitsschulungen, Damien.
00:39:39: Nein ganz ehrlich das ist natürlich ein Interessant, also es ist natürlich schön aber es wäre natürlich für mich gut meiner Rede sagt vom Staat verordnet.
00:39:48: ich fände es tatsächlich ganz gut wenn es für Unternehmen gewisse Pflichten gibt solche Schulungen zu erstellen weil das natürlich auch mal mit Arbeitsleistung verbunden ist und irgendwie mit Geld dessen man die Hand nehmen muss.
00:39:58: und vor allem dein Arbeitnehmer Die Arbeitnehmerinnen können ja währenddessen sie diese Schulungen machen, nicht arbeiten.
00:40:07: Also nicht das Machen was sie sonst machen sollen.
00:40:09: Ja und generell wir bei super vielen Berufszweigen ja eh so haben dass Sie darauf angewiesen sind ständig neues Wissen zu vermehren innerhalb der eigenen Belegschaft.
00:40:21: Nun, gehen wir aber weiter.
00:40:22: Kommen wir zu dem Wort Work-Life Balance bzw.
00:40:26: live work balance denn Franka Lehfeldt und Nina Brockhoff sind ja so gut darin Männer zu dissentern dass sie diesen Begriff übernommen haben.
00:40:36: Wir haben ihn schon in den ersten drei Kapiteln einmal gehört Und der stammt wenn man das richtig nachvollziehen kann von Heiner Bremer.
00:40:43: Früher nannte man es Freizeit heute wohl Work-life Balance.
00:40:46: Ich drehe es inzwischen proaktiv um und spreche nur noch von der Live Balance, denn darum geht es diesen Menschen ja.
00:40:53: Erst kommt das Leben und dann muss sich leider ein bisschen arbeiten gehen aber gut bezahlt und mit möglichst geringen Zeit erfand.
00:40:59: diese Rechnung wird nicht aufgehen.
00:41:01: ich möchte an der Stelle zwei Sachen erwähnt dich interessant finde.
00:41:04: erstens Es wird sich ja über Gender Sprache lustig gemacht Aber ist das was er tut?
00:41:09: Nicht genau dass vorüber er sich lustig macht.
00:41:11: also er benennt einen Umstand Und verändert dafür die Sprache um darauf deutlicher Aufmerksam zu machen.
00:41:18: Also Ist das nicht auch eine in erster Linie sprachpolitische Umstellung?
00:41:24: und die zweite Sache, die ich lustig finde ist es denn nicht eigentlich umgekehrt wenn Leute das mit der Work-Life Balance fordern.
00:41:35: Er sagt erst kommt das Leben und dann muss sich leider ein bisschen arbeiten gehen.
00:41:39: bei den meisten Menschen ist es so Ich gehe arbeiten damit ich leben kann, weil das eben der Grundsatz in unserem System ist dass der Mensch nicht einfach nur existieren kann.
00:41:49: Wir können jetzt natürlich streiten inwiefern es auf Deutschland zutrifft von wegen der Sicherung des Existenzminimums aber wir haben ja gesehen wie schnell alle dazu bereit sind auch das ein zu kürzen und die Lebensumstände so prekär zu machen bis Menschen versterben müssen.
00:42:06: um auf den ersten Punkt noch zu kommen Du möchtest also damit ausdrücken, dass die bewusste Umstellung von Sprache dazu führen kann einen besonderen Aspekt der vorher nicht betrachtet worden ist, melden Vordergrund zu heben.
00:42:24: So wie man beim Gendern – um das mal klarzumachen – gendern ist.
00:42:30: alles wo du… wo man ein gender anwendet.
00:42:32: Also jedes Pronomen da ich setze Ja,
00:42:37: aber was Sie mit Gender meinen ist natürlich der, dass du für gendergerechte Sprache.
00:42:41: Genau!
00:42:44: Also das, was die gendergerechtige Sprache machen möchte, Flinter Personen oder Flinters in die Sprache zu inkludieren und sie sichtbar zu machen könnte das vielleicht doch sinnvoll sein?
00:42:59: Man kann sich da ja immer fragen, wie man das Ganze betrachtet.
00:43:03: Gerade wenn man so aus einer materialistischen Ecke kommt gibt es da tatsächlich auch Kritiken am Gendern und so weiter?
00:43:09: Ja!
00:43:09: Ich möchte, dass jetzt der ZDZ teilgeht...
00:43:11: Es gibt auch philosophisch im Grunde soweit ich weiß die beiden Positionen Sprache, Projektdenken oder Denkensprachsprache.
00:43:20: Ich finde so eine Radikalität in beidem Positionen immer ein bisschen schwierig ist natürlich eine Gemeinsamkeit.
00:43:28: also Ich muss natürlich im Denken auch immer schon dabei sein, dass ich das überhaupt sichtbar machen möchte und das in die Sprache übertragen.
00:43:35: Und das sorgt dafür, dass sich da aktiver dran denke aber...
00:43:37: Ja für mich ist es erst einmal eine Art aktivistisches Werkzeug weil es geht ja nicht einfach nur um Sichtbarmachung, um des Sichtbamachen Willens sondern vor allen Dingen darum, dass tatsächlich mal ein Bewusstsein in der Sprache existiert, also eine bewusste Nutzung der Sprach.
00:43:53: und deswegen ist dieser Glottischlag.
00:43:55: Ich liebe alles daran!
00:43:55: Der ist so effektiv darin weil er für eine Pause sorgt und diese Pause sorgte ja für eine Irritation.
00:44:02: ich muss darüber nachdenken was ich gerade gesagt habe.
00:44:05: auch mein Gegenüber muss gerade nachdenkt was ich gesagt habe.
00:44:08: selbst wenn man schon etwas geübter im Einsatz der gendergerechten Sprache ist gibt es immer dieses Stocken macht das Gendern aus meiner Sicht, was das angeht.
00:44:19: Effektiv.
00:44:19: aber man muss sich natürlich klar machen es handelt sich hierbei um ein kleines Werkzeug ist nicht so dass nur weil mein Gender damit das Patriarchat eingerissen hat
00:44:30: plus auch andersrum wenn man bewusst eben gendergerechte Sprache verwendet hat man das öfter dass man darauf hört ob andere das auch machen.
00:44:43: Ausdrücklich gesagt, nicht um diese Menschen dafür zu judging.
00:44:46: Ob sie es tun oder ob sie es nicht tun.
00:44:48: Sondern einfach weil man das mittlerweile gewohnt ist so wie ja im Grunde auch die Leute die Menschen die absichtlich nicht jenergerecht die Sprache verwenden wollen einem das ja auch immer vorhalten dass man es tut.
00:44:58: Es ist im grunde der gleiche effekt
00:45:00: und es hat natürlich was schließt sich daran an?
00:45:02: auch die möglichkeit grobe Safe Spaces auszumachen.
00:45:06: Also natürlich nicht ganz klar zu wissen, woran ich bei der Person bin aber grob erstmal einschätzen zu können dass bestimmte Grundanliegen verstanden werden und meine Existenz als Flinter vielleicht nicht hinterfragt wird.
00:45:24: Wir können einmal kurz über sein Führungsstil sprechen weil das hatten wir auch bei Stefan aus so dass es ja durchaus interessant
00:45:30: ist.
00:45:32: Also, das wird zumindest über ihn gesagt.
00:45:35: Ganz vorne der Einleitung heißt es.
00:45:38: Ne?
00:45:38: Franck-Halifeld, also noch ihre sehr lange anderthalbzei-, zweieinhalbseitenlange... Na ja ein bisschen mehr als zwei Seitenlange Beschreibung über ihn schreibt sie, Sälder seventy.
00:45:50: die Arbeitszahlung mit Heiner macht auch deshalb große Freude weil er die politische Zusammenhänge metaphorisch und rotsfreig auf den Punkt bringen konnte ohne dass jemand seine Texte kritisierte.
00:46:02: Ach so, das klingt ja gar nicht so autoritär.
00:46:04: Ich war immer ein Chef der versucht hat zu diskutieren Man könnte es so aufteilen.
00:46:08: Die Kritik einer Sendung habe ich mir angehört und habe abgewogen was gut lief und was hätte besser laufen können.
00:46:13: Das ist ja erst mal soweit?
00:46:15: Erstmal dass was ein Chef Redaktor tut
00:46:17: Autoritär war ich dabei nie.
00:46:18: Wir haben gestritten im besten Sinne des Wortes Aber eben über Inhalte.
00:46:22: Das waren offene Debatten und am Ende...
00:46:24: Warte, warte!
00:46:25: Das ist ja ein erster Link.
00:46:26: auch erst mal nett, dass man da... Also ich finde, inhaltliches Streiten ist ja schön.
00:46:30: Machen wir ja auch schon zum Teil.
00:46:32: also hier oder privat brechen wir inhaltlich über Dinge.
00:46:37: aber was sagt der denn zu seiner Rolle als Chef?
00:46:40: Am Ende hatte ich als Chef das letzte Wort.
00:46:46: Sag mal Damian, ich bin mir gerade nicht so begrifflich.
00:46:48: Sicher Anti-Autoritär war nochmal... dass man gegen die Autorität ist oder dass man selbst keine Übersicht drüber hat?
00:46:59: Ja!
00:47:01: Ich finde großartig, wie ihr das hier so beschreibt.
00:47:06: Man versteht ja grob was er sagen möchte.
00:47:08: aber wenn man ihn jetzt ganz beim Wort nimmt könnte man sagen wozu überhaupt die Debatten?
00:47:12: Es hat ja dann eher etwas von einem König der da sein Hof statt mal so machen lässt bei der Audienz Aber dann am Ende sich vorbehält auch eine gänzlich andere Entscheidung treffen zu können.
00:47:24: Ja
00:47:24: also grundsätzlich kann man über kann man Debattenkultur da auch verschiedentlich einordnen Und sagen gut, man hört sich die Argumente an und entscheidet dann abgewogen vielleicht als vorher in dem man die Hintergründe und Gedanken der Mitarbeitenden kennt.
00:47:41: Aber es liest sich halt schon so dass er sagt naja ich war halt nicht autoritär aber ich hatte halt das letzte Wort.
00:47:45: Schussendlich steht Heiner Bremer zumindest da zu ein Rokoholic im Gegensatz zu Stefan Aus.
00:47:52: Das kommt in den Fragen rund um seine Ehefrau durch.
00:47:56: Da sagt er nämlich vom Naturell her war ich immer so ein bisschen ein Workaholic, hatte aber auch stets die Sehnsucht Gespräche mit jemandem zu führen dem ich vertrauen kann also der eigenen Frau.
00:48:05: Und wie habt ihr euch kennengelernt?
00:48:06: Wir haben im gleichen Haus gewohnt.
00:48:08: Sie in der Wohnung über mir und sie war mir aufgefallen, durch die Sterninitiative schafft zweihundertachzehn ab – also den Abtreibungsparagrafen.
00:48:16: Christl sammelte damals Unterschriften für diese Initiative in der Kreisstadt Pinnenberg.
00:48:22: Sie hat unfassbar viele Unterschriften zusammenbekommen.
00:48:26: Als sie diese beim Stern abgeben wollte, sagte man ihr, sie müsse nicht extra nach Hamburg fahren!
00:48:31: Der Bremer wohne doch im gleichen Hause.
00:48:36: gegeben und wir lernten uns kennen.
00:48:38: Mich hat beeindruckt, dass sie ein sehr politisch denkender Mensch
00:48:42: ist.".
00:48:42: Als Zeichen meiner Verehrung habe ich dann sofort versucht, sie für die Kommunalpolitik zu gewinnen.
00:48:48: Natürlich möglichst für die FDP!
00:48:50: Sie wusste aber nicht, dass ich da auch bin?
00:48:52: Ich habe ihr ganz diskret die Beitrittserklärung hingeschoben und dann ist sie wirklich aktiv geworden.
00:48:57: Sie wurde in der erste Stadt Rätin in der Kreisstadt Pinneberg und zwar nicht die erste Liberale sondern überhaupt.
00:49:04: Sie hatte immer wahnsinnigen Erfolg bei den Wählern weil sie auf die Menschen zuging.
00:49:13: Ja, möchtest du einmal kurz darauf eingehen worum es sich bei zweihundertachzehn handelt damit wir einmal auch die Problematik dahinter ergründen können und warum Es ein Skandal ist dass es damals schon Petitionen dagegen gab.
00:49:30: Auch medial geschlitzt und sich trotzdem was das angeht nicht wirklich etwas getan hat?
00:49:35: Also bei der Initiativischaffz-Achzehnab wird sich bezogen auf den Panagrafen, das Strafgesetzbuch des Schwangerschaftsabbruchs.
00:49:47: Kriminalisiert?
00:49:48: Kriminalisiert!
00:49:48: Ich wollte es verbieten.
00:49:50: Ja ich wollte immer dies jetzt sagen und dann auf kriminalisieren gehen aber genau.
00:49:52: Der den Schwangerschafsabbruch verbietet.
00:49:55: Und erst in den Folgeartikeln also
00:49:59: ab...
00:50:01: darauf eingehen unter welchen Umständen das dann doch vielleicht erlaubt sein könnte.
00:50:06: Und auch da teilweise Bedingungen setzt, die es unglaublich schwierig machen bei sehr vielen Umstände weil es erst einmal an bestimmte medizinische Indikation gekoppelt ist daran dass man bestimmte Beratungsangebote hinter sich bringen lassen muss und so weiter.
00:50:26: Da jetzt einmal mal, ich würde einfach für dich den Paragraph selber mal einbringen.
00:50:30: Ich habe ihn einmal mitgebracht, das heißt man findet ja Gesetze online.
00:50:37: Strafgesetzbuch STGB Paragrausseilat-Achzehn Schwangerschaftsabbruch Erster Absatz Wer eine Schwangersschaft abricht wird mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
00:50:48: Handlung deren Wirkungen vor Abschluss der Einnestung des befruchteten Eis in der Gebärmutter eintritt, gilt nicht als Schwangerschaftsabbruch im Sinne dieses Gesetzes.
00:50:57: Paragraabsatz zweieriger deinem Grunde – in besonders schweren Fällen ist die Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
00:51:06: Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor wenn der Täter erstens gegen den Wilderschwangerin handelt und oder zweitens leichtfertig die Gefahr des Todes Schädigung der Schwangeren verursacht.
00:51:22: Absatz drei begeht die Schwangere, die Tatsache ist die Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr- oder Geldstrafe.
00:51:28: und Absatz vier, der Versuch ist strafbar, die Schwangere wird nicht wegen ... Also der Versuchs ist straffbar, Die Schwangerei wird nicht gegen Versuchs
00:51:36: bestraft.".
00:51:37: Ich finde es da toll dass trotz der ganzen juristischen Sprache relativ offensichtlich wird wie die Strategie dahinter ist, wie der Paragraf aufgestellt wird.
00:51:51: Nämlich dass das Ganze so aussieht als sei es eigentlich zum Schutz der Frau so verboten ist.
00:51:58: Dabei hat eine patriarchale Machtausübung über den weiblichen Körper.
00:52:06: Das merkt man vor allem bei diesem letzten Abschnitt wo es darum geht wie Frauen zu bewerten sind die selber zum Schwangerschaftsabbruch beitragen was ja über Jahrhunderte lang so praktiziert worden ist bei ungewollten Schwangerschaften, dass Frauen da dann selber aktiv geworden sind.
00:52:26: Teilweise eben auch unter größten Gefahren für das eigene Leben Und dann noch mit der Gefahr im Anschluss, falls es herauskommen sollte von der Gesellschaft entsprechend bestraft zu werden.
00:52:39: Ja, von der gesellschaft oder auch vom Justizist?
00:52:42: Also in der Echtung der Gesellschaft und
00:52:45: das sieht man ja auch eigentlich ganz hervorragend leider Gottes an Beispiel der USA also wo immer mehr Bundesstaaten die Abtreibungsrechte wieder verschärfen oder verschärft haben.
00:53:01: Ja, man sich dann die Frage stellen musste okay fährt man in einen Bundesstaat indem es erlaubt ist oder macht man das eben selber mit entsprechenden Methoden?
00:53:14: und daran zeigt sich ja eigentlich dieses Gesetz.
00:53:18: solche Gesetze verhindern ja sowas nicht.
00:53:20: Also solche Gesetsse verhinderen ja nicht dass eine Frau aus welchen Gründen auch immer ihre Schwangerschaft abricht sondern sie bringen einfach Menschen damit in viel viel höhere Gefahr.
00:53:30: Ja, auf so
00:53:30: vielen Ebenen.
00:53:31: Vor allen Dingen weil wir ja auch nicht einfach nur von ungewollter Schwangerschaft sprechen im Sinne von bei der Verhütung ist etwas schief gelaufen oder so sondern wir sprechen ja auch über so etwas wie sexuellen Missbrauch dann natürlich auch sehr oft in der Familie.
00:53:47: und da gibt es auch gerade was die Situation den USA angeht sehr viele Gute Dokumentation und auch Spielfilme eben zu solchen Frauen, meistens sehr junge Personen aus teils auch wirklich sehr schwierige ökonomischen Verhältnissen die dann es irgendwie schaffen müssen.
00:54:05: Die Grenzen des eigenen Bundesstaates zu überwinden um einen Schwangerschaftsabbruch zu bekommen.
00:54:11: Ich
00:54:11: erinnere mich an ein Fall aus Polen meine ich von vor ein paar Jahren wo größer drüber berichtet worden ist das im Grunde das Leben der Frau sehr stark in Gefahr ist, eben aufgrund dieser Schwangerschaft und ein Schwangerschafterbruch ihr Leben hätte retten können.
00:54:33: Und auf Grund eben sehr repressiver Gesetze da es nicht möglich gewesen ist diese Frau zu helfen sondern man hat halt einfach ihren Tod entkauft genommen um eben das Baby zu retten.
00:54:48: Und das zeigt in letzter Konsequenz, was dieser Paragraf eigentlich ist und was ihn so problematisch macht weil viele der Befürworter dieses Paragrafen – das sind ja nicht notwendigerweise nur Pro-Lifer sondern auch Leute aus der liberalen Mitte – die sagen es ist doch eigentlich schon gut so wie es ist durch die Möglichkeit eine Schwangerschaft abzubrechen unter diesen Bedingungen.
00:55:11: oder vielleicht müssen wir diese Bedingung ein bisschen modifizieren.
00:55:13: aber eigentlich ist es gut so.
00:55:15: Aber die Art und Weise, dass dieser Paragraf in dieser Form existiert und erst einmal grundsätzlich Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert.
00:55:29: juristisch eben nicht gleichgestellt gegenüber dem Mann sind, weil sie nicht die Möglichkeit haben über ihren eigenen Körper so zu entscheiden und zu verfügen wie Sie es wollen.
00:55:40: Weil es da eine rechtliche Einschränkung gibt egal ob es da Möglichkeiten gibt das auf die ein oder andere Weise zu umgehen.
00:55:48: Das zeigt ja dass die Frauen nicht als das Gleiche Subjekt existieren darf, aber auch nicht als das gleich juristische Subjekt wie der Mann.
00:55:57: Also auch was gerne zitiert wird so, naja, das Grundgesetz sagt ja mannen Hausen gleichgestellt offenbar nicht
00:56:05: bzw.. Man kann sich ja jetzt über diesen Gleichstellungsbegriff streiten.
00:56:10: Und ich möchte da einmal kurz auf was eingehen, was sehr gerne dafür verwendet wird.
00:56:15: Das ist diese berühmtberüchtigte Zeichnung von den Kindern die am Zaun stehen und dahinter dem Zaun ist irgendeine Veranstaltung bei denen es eine Sport- oder Konzertveranstaltung ist.
00:56:23: Sie können auch nicht drüber schauen und da gibt's das erste Bild wo nur das größte Kind rüberschauen kann.
00:56:28: dann gibt es ein Bild wo alle gleich große Kisten bekommen und dadurch können zwei Kinder darüber schauen haben alle Kisten, die so auf ihre Körpergröße abgestimmt sind.
00:56:38: Dass alle darüber schauen können und wenn der Katonist politischen Durchblick hat dann gibt es noch ein Bild wo sie den Zaun niederreißen.
00:56:46: So was das ausdrückt ist dieses falsche Verständnis von Gleichstellung Was auch diese Problematik des Grundgesetzes zeigt.
00:56:57: viele Leute denken Wenn eine Freiheit im Grundgesetz festgeschrieben steht wenn die verbrieft ist Dann gilt ja so Und dann ist das schon durchgesetzt.
00:57:08: Nun ist es bei der Gleichstellung so und da ist dieses Wort ja so schön entlarvend, dass nun zwei Personen auf die gleiche Stufe gestellt werden.
00:57:18: Natürlich kann man sich in Deutschland streiten wo das herkommt.
00:57:22: Es wird ja schon seit der Einführung des Wahlrechts von Frauen dafür gesprochen, dass eine Gleichstellung hergestellt ist dadurch Frauen ja jetzt auch wählen dürfen und mit an der Demokratie partizipieren können.
00:57:35: Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass eine gesellschaftliche Gleichstellung erreicht ist.
00:57:40: Und das ist immer noch nicht der Fall!
00:57:43: Dieser Paragraf-Zonat achtzehn ist einer der wichtigen Indikatoren dafür und für alles andere kann man dann tiefer gehen.
00:57:51: wir haben ja schon beispielsweise über die riesige Diskrepanz beim Bereich Kehrarbeit gesprochen.
00:57:56: oder einfach wenn Im Falle einer
00:58:02: Kandidatur
00:58:03: oder auch wenn zum Beispiel im Bereich einer Kandidatur, einer Annalena Baerbock wochen und monatelang in den Medien darüber diskutiert wird.
00:58:13: Kann sie Bundeskanzlerin als Frau die Kinder hat?
00:58:18: Ja natürlich kann sie das.
00:58:19: Die Frage ist Kanan Fringtrich Merz mit Kindern-Bundeskanzler bzw.
00:58:24: das fragt sich ja auch niemand also ob ein Mann mit Kindern Kanzler kann.
00:58:29: Ja, apropos das Thema Kinder, das wird hier jetzt auch noch mal wichtig und das finde ich wiederum interessant weil auch hier wieder ein Widerspruch aufgemacht wird den ich jetzt nicht Heiner Bremer persönlich unterschrieb möchte sondern der einer ist er aus der pateriikanen Gesellschaft folgt.
00:58:43: mich möchte diesen ganzen Abschnitt komplett vorlesen weil man das so besser verstehen kann.
00:58:50: als du mit Christel zusammengekommen bist hatte sie bereits zwei Kinder.
00:58:53: ja hast du die beiden sofort wie deiner eigenen angenommen?
00:58:58: Es ist eine sehr persönliche Frage, ich weiß.
00:59:00: Aber ich habe mich das oft gefragt weil du mich mit der Zeit gewissermaßen adoptiert hast.
00:59:04: in manchen Wochen spreche ich dich öfter als meine Eltern ob ich den Arbeitgeberwechsel oder einen schlechten Tag habe.
00:59:11: wir halten immer Kriegsrat.
00:59:12: Ich denke noch intensiver bist du für eure beiden Kinder da aber wolltest du nie eigene Kinder haben?
00:59:18: Nein, ich habe ganz anders gedacht.
00:59:20: Christel zum Beispiel hat immer gesagt dass sie gerne noch ein Kind gemeinsam mit mir gehabt hätte.
00:59:24: Ich war es der gesagt hat ich möchte mich nicht dem Risiko aussetzen das sich das eigene kind den anderen beiden vorziehe Es mehr behüte oder bevorzuge.
00:59:34: das wollte ich nicht.
00:59:35: die beiden sind jetzt meine Kinder und ich bin für Sie da.
00:59:39: Deshalb ist es nie dazu gekommen.
00:59:41: Das war mein ganz persönlicher Grund.
00:59:43: Ist das eine altruistische Entscheidung?
00:59:46: nein Dieser Widerspruch, der hier aufkommt besteht ja darin.
00:59:51: Dass er zuerst sagt ich habe sie wie meine eigenen Kinder angenommen und dann sagt wenn Ich ein eigenes Kind noch mit Christel zusammen gehabt hätte Dann hätte ich mir Sorgen darum gemacht es besser Zu behandeln weil ich ist noch mehr als mein eigenes wahrgenommen hätte.
01:00:06: Und wie schon gesagt ich will das ihm jetzt wirklich nicht
01:00:10: nicht
01:00:10: persönlich vorwerfen sondern dass Ist Muster aus diesem patriarchalen Denken von wegen auch der eigenen Nachkommenschaft was so gefestigt ist bei vielen trotz unserer Trotz dessen das wir uns ja immer moderner Zeiten rühmen dass dieser unterschied zwischen Der tatsächlich in anführungszeichen eigener biologischer Familie und dann der wahlfamilie Immer noch so klaffend ist in der Gesellschaft.
01:00:40: Ich würde ja auch dafür argumentieren, ehrlich gesagt an der Stelle oder die These einbringen dass das auch sehr stark aus diesem ganzen Adelswesen herkommt oder zumindest ich da noch mal sehr viel stärker zeigt.
01:00:54: Ich weiß nicht es gibt doch jetzt diese neue...
01:00:55: Nein, nein, nein!
01:00:56: Ich würde sagen, dass die Art und Weise wie Adel-und Monarchien funktionieren Endstufe von patriarchaler nachts
01:01:08: sind.
01:01:08: Genau, weil es gibt doch jetzt diese neue Doku vom ZDF eben über die Adelsfamilie wie sie heute sind und ich gebe zu ich habe sie noch nicht gesehen Aber es gibt ja durchaus Ausschnitte die einem schon auf Social Media da entgegengeschlagen sind Und in einem geht das eben auch um die Frage Wie ist denn das mit dem heiraten oder den Kinder kriegen wo die adeligen Frauen Nicht außerhalb des Standes heiraten dürfen oder können ohne ihren adels Titel und also Das was es heute ist diese fiktion die sie immer noch dran hängen.
01:01:45: Also da ist ja mit nichts mehr verbunden außer geld und snob.
01:01:48: Was dort halt
01:01:50: das ist doch schon war
01:01:51: die männer, also die männlichen a legen dürfen heiraten wen sie wollen Da wird ja der da wird reingeheiratet als ist ja auch schon dieser unterscheidung im.
01:02:00: Der Mann hat diesen Titel grundsätzlich und die Frau nun so lange, wie sie sich in diesen Kreisen bewegt.
01:02:05: Und auch dort heiratet.
01:02:07: Das wird ihr dann mitgenommen oder halt verloren mit einer Hochzeit.
01:02:14: Aber diese Ansprüche, die ja damals waren im Thronfolge, sind das meine eigenen Kinder?
01:02:22: Oder sind die jetzt nur adoptiert?
01:02:24: Sind die hier angenommen?
01:02:26: Was ich gesellschaftlich wieder darauf zeigt... Ich bekomme kein, also mit dieser Frau kein weiteres Kind.
01:02:33: Weil ich Angst habe die Kinder, die sich schon in diese Ehe mitbringt dann nicht mehr so stark als meine Anzahl
01:02:39: kennen.".
01:02:41: Ja was ich so gut finde ist auch diese letzte Aussage wenn sie fragen ist das eine altruistische Entscheidung?
01:02:48: und er sagt nein dass er hier festhält das alles was rund um das Thema Kinder Kinder nicht kriegen, dass das keine Entscheidungen sind die aus purem Altruismus entstehen sondern immer natürlich eine egoistische Komponente haben.
01:03:07: und es ist gerade in Zeiten wo wieder diese Aussagen von konservativen Erstärken in Bezug auf die in Anführungszeichen natürliche Rolle der Frau als Mutter.
01:03:17: Und der persönlichen Verantwortung vor der gesamten Menschheit Ehrlichsten und vor allen Dingen intelligentesten Aussagen in dem Buch, wenn man sie aus dem Kontext reißt.
01:03:32: Normalerweise macht das dem Konnexreis nicht so viel Gutes.
01:03:35: In diesem Fall schon vor allen Dingen, wenn es dann weiter um sein Steckenpferd den Feminismus geht.
01:03:41: Denn auch da können wir wieder sagen, wir können einzelne Sätze rausnehmen und sagen sie sind gut.
01:03:45: zum Beispiel wird er gefragt inwiefern Frauen vielleicht anders regieren würden?
01:03:52: Sie fragt der Zeitgeist befeuert gerne die These.
01:03:54: Frauen würden besser führen mit Frauen würden Kriege und Konflikte verhindert oder anders gelöst werden historisch und faktenbasiert.
01:04:00: wie stehst du dazu?
01:04:02: Frauen regieren vielleicht etwas anders, aber es ist sehr schwer dies zu belegen ohne eine gefühlstuselige Interpretation auszuführen.
01:04:10: Wenn wir diesen Satz einfach nur nehmen müsste man ja sagen accidentally based.
01:04:17: hat er recht was er dann anschließt ist.
01:04:19: grundsätzlich glaube ich dass frauen irgendwann konsequenter sind.
01:04:24: Bei Angela Merkel ist es besonders schwer, weil sie komplett vom Kopf gesteuert war und die empathischen Fähigkeiten, die man Frauen attestiert, komplett außen vorgelassen hat.
01:04:33: Es ist ja fast so als wäre das so individuell und gar nicht auf das Geschlecht
01:04:38: bezogen.
01:04:39: Als wäre geschlecht auch eher eine konstruierte Selze.
01:04:43: Weil er sagt, es wird den Frauen zugeschrieben, dass sie sind?
01:04:46: Also ist diese Zuschreibung das was das geschlechten?
01:04:49: Bildet.
01:04:50: Fähreweise muss man dann an dieser Stelle sagen, wenn wir davon ausgehen es gibt diese Zuschreibungen an Personen bestimmter Geschlechter hat Angela Merkel sich seine Aussage demnach dieser Zuschreibung gelöst und hat das gemacht was er als
01:05:09: umfragen orientiert und opportunistisch bezeichnet
01:05:11: genau und sagt sich halt die Dinge laufen lassen, sich währenddessen positioniert und dann entschieden.
01:05:17: Also eigentlich das war nicht was ich von Regierungschefinnen erwarte oder denke doch fordern zu dürfen, sich beobachten vielleicht nicht allzu lange und sie wird überlegen, dann entscheiden.
01:05:35: Er schreibt darüber, dass es ein klare Smart Profil ist.
01:05:37: Ich erkenne hier einen maskulin Führungsstil
01:05:41: Insofern lustig, dass gleich seine in sein nächster Redebeitrag ist.
01:05:45: Ehrlich gesagt finde ich die derzeit laufenden Debatten rund um das Thema Geschlecht oder soll ich sagen Generismus eine ziemliche thema Verfehlung.
01:05:51: Die Gesellschaft hat andere Themen die gründlich und dringlich diskutiert werden sollten.
01:05:55: wir leisten uns wahnsinnig viele Nebenschauplätze über die wie er bittert leidenschaftlich und mit einer wachsenden Intoleranz debattieren.
01:06:04: Und hier zeigt sich ja erneut dass er selber überhaupt keinen Plan hat von dem was er da erzählt, weil er vorher ja genau das aufgemacht hat.
01:06:16: Er macht ja eigentlich genau diesen Vendorismus auf.
01:06:19: Er sagt es gibt ja maskulinen Führungsstil Es gibt Eigenschaften die man eher Frauen zuschreibt und jetzt sagt er dass sind Neben Schauplätze.
01:06:30: Ich würde den Begriff, den ich hier einführt nicht verwenden.
01:06:34: Aber was du sagst... Ich
01:06:36: will ihm das ja nur spiegeln.
01:06:37: Ja genau!
01:06:38: Was du dann aber ansonsten einen führst oder anfühlst ist ja schon richtig.
01:06:45: er führt eben genau diese Geschlechtszuschreibungen an und sagt jetzt aber dass wir darüber nicht reden sollten weil das irgendwie verviertes Thema.
01:06:54: also was denn jetzt?
01:06:55: Und vor allen Dingen ist das lustigerweise eine Debatte die man so aus linken spektrin eigentlich schon länger kennt nämlich von Leuten gerade von so ja Marxistisch-Leninistischen Veteranen, die dir etwas vom Haupt und vom Nebenwiderspruch des Kapitalismus erzählen wollen.
01:07:15: Es gibt den Hauptwiderspruch eben den Kapitalismus Und dann gibt es neben Widersprüche laut dieser Theorie Die sich daran anknüpfen würden bzw.
01:07:23: die daraus folgen.
01:07:24: das bedeutet wenn man diese logik folgt brauchst du eigentlich einfach nur den Kapitalismus bekämpfen und alles andere wie Kolonialismus, Rassismus, Sexismus und Ableismus löst sich dann auch gleichzeitig mit auf.
01:07:38: Was das aber verkennt ist dass Rassismus, Sexismus und Ablemismus ja schon sehr viel länger existiert haben als diese konkrete Ausbeutungsform des Kapitalistums und dass sich der Kapitalismus dankbarerweise in dieser Unterdrückung Systeme einverleibt hat und dass man deswegen gegen das gleichzeitig kämpfen muss.
01:08:05: Es gibt keinen Nebenwiderspruch, man kann sagen die Art und Weise wie der Liberalismus sie bekämpft hat ja Das ist eine Art und Weise dies zu neben Widersprüchen gemacht hat weil dadurch der Kapitalismus ausgeblendet werden sollte.
01:08:22: aber an sich Wenn man das bekämpfen möchte, darf man das nicht auffassen.
01:08:26: Und er macht ja diese Unterteilung... Also ich würde mal nicht davon ausgehen dass er den Kapitalismus als Hauptwiederspruch an sieht.
01:08:31: aber er sagt auch es gibt wichtigere Themen als das und wir leisten uns hier neben Schauplätze.
01:08:35: was sind denn andere dieser Neben-Schauplätzen?
01:08:38: wenn ich die Zeitung ausschlage und lese dass ein weißer Rapper mit red sich kultureller Aneignungen fremder Tradition bedient und dies inakzeptabel sei dann macht es mich sprachlos dass so eine Geschichte ist in die Zeitungschaft!
01:08:49: Dass ihr diese Debatte ernsthaft führen.
01:08:53: Ich würde
01:08:53: tatsächlich ein bisschen weiter oben ansetzen, einfach bei dem Punkt wo er sagt, bei den Themen des Zeitgleichs hat man inzwischen das Gefühl dass eigentlich die Minderheit vorgibt was Recht und Unrecht ist?
01:09:04: ich würde gerne in einem Land leben indem die Mnderheit vor gibt was recht und unrecht ist also die minderheit der ehr meint.
01:09:10: es ist natürlich so daß die minderheit vor gibts was recht oder unrecht ist.
01:09:13: das isst die menderheit der besitzen hin beziehungsweise des großkapitals.
01:09:17: weil
01:09:18: ich meine du kannst doch letzten ende als privilegierte Person, nicht die Person sein, die eine Unterscheidung darüber aufmacht.
01:09:29: Wo jetzt Recht und Unrecht geschieht?
01:09:31: Also du kannst natürlich drüber nachdenken und das kannst du auch rechtsphilosophisch erörtern.
01:09:36: Und auch da überlegen was soll dann das rechtes Team tun?
01:09:40: aber auch da musst du doch die Position gedanklich zumindest einnehmen einer Person, die eventuell von einem gewissen Gesetz zum Beispiel diskriminiert wird.
01:09:50: Daran kannst du festmachen, auch ob das ein gerechtes Gesetz ist.
01:09:54: Ja und was man sich daran weitergehen fragen muss, wie denkt er denn laufen solche Out-Calls oder Cancels?
01:10:03: Wenn wir jetzt einen weißen Rapper neben der Dreads hat dann ist es ja nicht so dass er juristisch eingeschränkt wird.
01:10:10: Er bekommt kein Auftrittsverbot, er wird nicht verklagt wegen seiner Frisurenwahl oder so sondern es gibt Leute die darauf aufmerksam machen.
01:10:19: Hey, das ist eventuell nicht so respektvoll gegenüber der Kultur, der Geschichte des Kolonialismus und allem was damit verbunden ist.
01:10:28: Weil Frisuren sind eben nicht einfach nur etwas Ästhetisches weil das es ja was dann weiße daraus machen zu einem rein ästhetischen Gegenstand sondern sie erzählen Geschichte Kultur, Tradition und eben auch die Geschichte des Kolonialismus der Ausbeutung.
01:10:49: Und der Unterdrückung in den Jahrhunderten lang?
01:10:52: Absolut!
01:10:54: Frank-Allefeld fragt ja weiter oder hat eigentlich ein Außergesatz?
01:10:58: es gibt zahlreiche Beispiele für diese Nebenschauplätze.
01:11:02: das heißt sie Findet das offenbar ganz gut, was er gerade sagt
01:11:05: und er findet es noch besser muss
01:11:06: nicht meine frage stellen Sondern stachelt dann doch mehr
01:11:09: rein genau.
01:11:09: Er ist noch bessern lässt sich anstrachen.
01:11:11: sprechen wir bitte noch über mein Lieblingsbeispiel Kinder die nicht mehr das e-word sagen oder spielen dürfen.
01:11:18: An der stelle anmerkung er spricht dass i-wort hier natürlich auch so steht im buch.
01:11:22: An dieser Stelle möchte ich gerne festhalten, dass ich diese Gesellschaft überhaupt nicht mehr verstehe.
01:11:27: Wir haben auch noch als Erwachsene Karl May gesehen – Winnetou ein Apache-Häuptling der die Herzen ganzer Generation geworden hat.
01:11:34: und es liegt doch nicht daran ob ich den Begriff nehme sondern wie früher diese Völker behandelt worden sind.
01:11:41: aber nicht von uns!
01:11:42: Nicht von dir, nicht von mir Und wir würden sie auch niemals so behandeln Wenn es sie heute noch gäbe, das steht da ernsthaft so.
01:11:52: Aber dass man jetzt eine Ideologie-Debatte daraus machte, das habe ich nie verstanden und verstehe es bis heute nicht.
01:11:59: Also... Wie
01:11:59: unglaublich zynisch ist dieser Satz?
01:12:01: Und wir würden Sie auch niemals so behandeln wenn es sie Heute Noch gäbe!
01:12:05: Er verschleiert das durch seine freundliche Sprache hierbei.
01:12:08: Es handelt sich um einen Genozid einen riesigen Genozid, der bis heute auch nicht wirklich aufgearbeitet wurde seitens der USA und den Staaten die daran eben mitbeteiligt waren.
01:12:20: Und es ist ja auch einfach eine verzerrende Aussage zu sagen wenn es sie heute noch gäbe in Anbetracht dessen das zwar ein Großteil der Menschen ausgelöscht worden sind natürlich auch wie man wie Sie ihre Kultur ausleben konnten massiv eingeschränkt und also eigentlich auch gelöscht worden ist.
01:12:40: Aber es gibt doch noch Native Americans, es gibt noch indigene Bevölkerungsgruppe in den USA.
01:12:46: Ja, aber er macht das sicher einfach!
01:12:47: Er tut ja so als würden keine Ansprechpartner mehr existieren und dadurch kann er seine privilegierte Positionen, der er selber darüber entscheiden kann welche Begriffe er da verwenden kann... Das sind was und welche Geschichten erzählen kann.
01:12:59: Es ist ja so bezeichnend dafür, dass der Karl-Mai anbringt.
01:13:02: Denn das Problem bei Karl-mai ist nicht die Verwendung des E-Worte sondern die Art und Weise wie Native Americans erzählt werden Wie ihre Tradition dargestellt werden Und wie sie in den größeren Rahmen der Geschichte eingebracht werden In der es ja eigentlich um einen weißen Helden geht.
01:13:17: und am Ende von Vinitou III.
01:13:25: Ich habe es nie gelesen.
01:13:29: Es ist so, dass sich Winnetou im Moment seines Todes zum Christentum bekehrt.
01:13:35: Ja und generell es findet halt sehr viel dieser Romantisierung der Zeit des sogenannten Wilden Westens.
01:13:45: Statt.
01:13:45: natürlich stellt sich Karl May für seine Zeit auf die Anführungszeichen Seite, den Native Americans in dem da diese Freundschaft inszeniert wird.
01:13:56: aber es geht schlussendlich dann auch dort immer noch um die Aufrechterhaltung von Right Supremacy.
01:14:01: Ja außerdem was er noch macht an dieser Stelle ist ja die folgende Bewendung Es liegt nicht daran, ob ich den Begriff nehme sondern wie früher diese verhandelt worden sind.
01:14:16: Aber nichts von uns!
01:14:17: Nichts von dir und nicht von mir.
01:14:19: was er damit ja aufwacht ist erstens eine also er distanziert sich ja komplett davon Und stachet damit so ein bisschen... Ich hoffe dass der Vergleich nicht unangebracht ist.
01:14:30: Stachelt ihr aber auch so ein bißchen in der deutschen Erinnerungskultur die ja nicht existent ist eigentlich?
01:14:36: Also das was deutsche Erinnerungskultur hätte sein können ... in die Schulddebatte.
01:14:41: Also auch hier ist ja, naja wir haben ja keine Schuld und das mag er in also...
01:14:47: Wir können uns mal ansehen wie viele der US-amerikanischen BürgerInnen auf deutsche Einwanderer zurückgehen?
01:14:55: Man kann sich natürlich an dieser Stelle etwas Philosophischer daran nähern und sagen natürlich eine kleine Unterscheidung.
01:15:01: Schuld im Sinne von.
01:15:02: ich habe das jetzt getan und bin da direkt zu belangen?
01:15:08: Ja, natürlich.
01:15:10: An dem Genozid nicht mehr.
01:15:13: Daran wie heute Menschen behandelt werden sind sehr viele Menschen noch schuld.
01:15:17: und was ja eigentlich der Punkt ist, es ist ja kein Schuldverständnis sondern ein Verantwortungsverständnis eben dazu Wie gehe ich mit Menschen um die von meinen Vorfahren ermordet worden sind?
01:15:32: Und wie gehe ich vor allem mit ihrer Kultur um mit ihrem Andenken
01:15:36: Und wie verantwortungsbewusst die Deutschen in der Hinsicht sind, kann man sich dann gerne in das Kanu des Manitou anschauen.
01:15:44: Also ja generell Veranstaltungsbewussten der Deutschen aber auch jetzt auf Native Americans bezogen eben auch eingewanderte US-amerikanische Familien, die sich in keinster Verantwortung halten leben sondern eigentlich diesen Wer diese Arroganz weitertragen.
01:16:08: Es kann natürlich nicht nur bei Rassismus bleiben, Franka Leefeld fügt dazu fehlt noch eine Debatte!
01:16:15: Genau, denn ich habe ganz ehrlich die Methodebatte auch nur in Teilen verstanden.
01:16:19: ja ich finde das Gegenvergewaltigungen knallhart vorgegangen werden muss.
01:16:25: aber wenn du heute schon bei einer leichten Berührung mit der Du zum Beispiel sagen willst Schön dich zu sehen.
01:16:31: Nicht mehr weiß, ob das gerade noch geht oder ob die Frau das als ein missgriffsexueller Art auffasst Kannst du dich als Mann nicht frei bewegen und wir bekommen gesellschaftliche Strukturen wie in den USA.
01:16:42: Ob dass einer strebenswerter Weg ist möchte ich an dieser Stelle gerne zur Debatte stellen.
01:16:46: Ich möchte zwei Fragen stellen
01:16:48: Was meinte mit den US?
01:16:50: Was denkt er wie weisshätere sexuelle Zismen dann in den usa leben?
01:16:55: und zweitens Was meint er mit dieser leichten Berührung?
01:16:59: Ich dachte nämlich zuerst, meinte jetzt ein Handschlag im Sinne von schönlich zu sehen.
01:17:03: Mir fallen aber wenn ihr das so sagt viele andere Berührungen ein die tatsächlich als Belästigung gewertet werden.
01:17:12: Schon eine Umarmung basiert ja darauf.
01:17:15: also jede Form der Berührungs zwischen zwei Menschen basiert darauf dass man den Konsent gibt.
01:17:22: Ja, weil man eine Intimität herstellt!
01:17:24: Genau so.
01:17:25: der Handschlag ist jetzt gesellschaftlich soweit verbreitet und als Norm und Standard anerkannt dass man da eigentlich schon fast grundsätzlich sich gar nicht mehr überlegt.
01:17:36: für sich persönlich ist es für mich in Ordnung.
01:17:39: Und natürlich gibt es auch Situationen und das fällt dann natürlich sehr stark auf, wenn eine Person einer anderen eben nicht mehr die Hand geben möchte und dann ist das schon zu akzeptieren, dann wirst du dieser Person nicht deine Hand aufzwingen.
01:17:53: Ich gehe jetzt mal davon aus, vielleicht meine ich dann so ab um Armung.
01:17:56: Auch da du siehst doch Mindestens an der Körperhaltung die anderen Personen ob diese Person das jetzt möchte oder nicht.
01:18:02: Er hat
01:18:02: etwas von Onkel Bernhardt, der bei der Family Function zu seiner Nichte sagt warum willst Du denn den Onkel nicht mehr umarmten?
01:18:09: Magst Du mich etwa nicht mehr?
01:18:11: Ja eben genau diese, genau diese Erpressungen die dann auch familiär auftreten und auch für ganz klischeehaft irgendwie wenn kleinen Kinder in der Familie sind ja du musst jetzt aber der Tantiche unbedingt ein Küsschen geben.
01:18:23: Nein, musst du nicht.
01:18:26: Und auch hier... Was ist denn das bitte für eine Aussage?
01:18:30: Wenn du schon bei einer leichten Berührung mit dir zum Beispiel sagen willst du dich zu sehen und nicht mehr weißt ob es gerade noch geht oder die Frau das als ein Missgriff sexueller Art auffasst.
01:18:39: Dann mach ich die Berührungen halt nicht!
01:18:41: Ja ganz ehrlich, das ist halt auch ein Problem des Mannes, ehrlich gesagt.
01:18:43: Also wenn du als Mann...
01:18:46: Nicht hängt mir nach einem Du-Problem.
01:18:47: Ja
01:18:47: wenn du also Mann und auch wir, wenn wir als Mann
01:18:53: Als Männer.
01:18:53: Ich seh
01:18:54: zwei verschiedene Personen, wenn wir alle als Männer nicht in der Lage sind die Körpersprache einer anderen Person zu lesen um herauszufinden ist das für diese Person in Ordnung ganz gleich welchen Geschlechts.
01:19:08: da jemand vor mir steht dann umarme diese Person bitte nicht.
01:19:15: Wenn du dir nicht sicher bist, dann frag doch einfach nach.
01:19:19: Es gibt so viele Gründe warum eine Person vielleicht nicht umarmt werden möchte.
01:19:22: Vor allen Dingen bei ihm dadurch dass er halt in der Führungsposition war.
01:19:26: das ganze kann immer in einem Arbeitskontext stattgefunden haben was er hier beschreibt.
01:19:30: und das macht es ja noch unangenehmer weil es ist gut dass auf der Arbeit trotz dessen das manchmal auch einen leicht familiärer oder freundschaftlicher Umgang im Büro herrscht.
01:19:40: Es bestimmte Grenzen gibt, die einzuhalten sind so lange man sich am Arbeitsplatz befindet.
01:19:47: Er spricht ja auch nichts dagegen dass man mit KollegInnen freundhaftliche Verhältnisse pflegt vielleicht sogar Beziehungen.
01:19:55: Aber es ist wichtig, dass es doch bestimmte Grenzen gibt die am Arbeitsplatz eingehalten werden.
01:20:02: Vor allen Dingen weil dort immer dieses Machtgefälle eben drin besteht und das ist auch egal von welchem Geschlecht das ausgeht.
01:20:10: gerade in heutigen Zeiten können wir ja sagen, dass da auch mal geschlechter Verhältnisse umgedreht sein können und auch da muss es gelten, dasses bestimmte Sphären gibt Ja, Grenzen so einzuhalten sind und dass sich auch alle einig darüber sein müssen was geht und was nicht.
01:20:33: Wir
01:20:34: reden hier bei Heiner Bremer nicht um irgend einen Macht weil das wir reden wenn es sich wirklich um Arbeitsdebatten Arbeitskontexte handelt in denen er sich da nicht sicher ist.
01:20:45: Reden wir vom Chefredakteur also da gibt es wenig was drüber steht.
01:20:50: Und dann auch noch mit einer so langen Karriere, mit Kontakten überall hin in die Branche.
01:20:55: Du weißt das wenn du mit ihm kein gutes Verhältnis hast weil du vielleicht gesagt hast hey könnten sie bitte nicht die Hand auf meine Schulter legen?
01:21:05: ich weiß sie mein ist freundlich aber muss nicht sein.
01:21:08: eben und
01:21:09: Dann bist du ja verbrannt in der Medienlandschaft, Deutschlands zu bestimmten Teilen.
01:21:13: Aber das größte Problem ist dass Frauen einem heutzutage sagen was sie wollen Denn so schreibt oder was sie nicht
01:21:19: wollen?
01:21:19: Das vermeintliche Fehlverhalten beginnt für einige bereits mit Komplimenten oder dem Aufhalten der Tür.
01:21:24: Der früher gemochte Gentleman trägt heute Handschellen und einen Pflaster auf den Mund.
01:21:28: Die Frage ist... Wurde er früher gemocht oder wurde er früher auf diese Art und Weise romantisiert, damit ein bestimmtes Bild aufrechterhalten werden konnte.
01:21:35: Nicht umsonst sprechen wir von positiven Sexismus also Handlungen die das Geschlecht erst einmal zu affirmieren scheinen Damit aber gleichzeitig immer noch die geschlechte Ordnung aufrecht erhalten.
01:21:47: Und nun ich will dass eigentlich ganze gar nicht so anecdotisch immer wieder aufladen weil es ja gute Argumente auch darüber nach gibt.
01:21:54: Aber vielleicht kann man auch einfach mal allen Personen die Tür offen halten und nicht nur Frauen oder was hier ja eigentlich so durchklingt, Frauen an denen man ein romantisches Interesse hägt.
01:22:08: Und das ist ja tatsächlich also ich, wie sie die Frage stellt, einigst du dich an die einleitenden drei Kapitel in denen es darum geht eine Zeit an... Warte, sie konnte sich das nicht sogar immen!
01:22:21: Nein, das steht nicht im klappen Text.
01:22:23: Aber eine Zeit in der die Rolling Stones, she was hot sing'n konnten ohne gesellschaftliche Debatte?
01:22:28: Genau
01:22:28: da hatte ich, glaube ich habe im Grunde genau dasselbe gesagt, konnten sie das oder hat es halt einfach niemand öffentlich kritisiert?
01:22:35: also war das keine öffentliche Debatte und das ist ja hier genau das gleiche.
01:22:38: War das da gewollt oder war das halt einfach verklärt?
01:22:43: Und auch da gibt es ja auch immer wieder Schrift von Frauen dazu, die auch Jahrhunderte zurückgehen.
01:22:49: Die lustigerweise auch schon genau das kritisieren bzw dann in literarischer Form natürlich etwas subtiler aufgreifen.
01:23:01: Er schreibt darauf hin, dass Verhältnis zwischen Frauen und Männern wird dadurch viel schlechter und viel komplizierter.
01:23:06: Früher hat ein Flirt niemanden aufgeregt, ein stilvoller Flirt war eine wunderbare Form des Kompliments bis zu einem gewissen Grad versteht sich.
01:23:14: Aha!
01:23:14: Es gibt also doch Grenzen.
01:23:16: Frauen und Männer haben sich signalisiert wie weit ein Flirrt geht und wo Schluss ist.
01:23:21: aber bei Berührungen ist das nicht mehr
01:23:25: gut?
01:23:25: Ja, man signalisiert sich das ja und es kann man sich natürlich signalisieren die man sich gesellschaftlich raumacht zum Beispiel Beispiel in der Mitu-Debatte und das wird dann signalisiert.
01:23:34: Und dann sagt ein Heimer, einer Bremer drüber, dass man da nicht wissen könnte was man als Mann machen dürfen
01:23:41: ja und ich hätte
01:23:43: einen Vorschlag reflektieren.
01:23:47: Stattdessen kann man weiter rumheulen.
01:23:50: Oder das natürlich, dass das kann man auch machen?
01:23:52: Dass
01:23:52: dies heute nicht mehr möglich ist also in Bezug auf Flirten weil man sich nicht abschätzen kann wie die Gegenseite reagiert und wann als Mann grundsätzlich der Verlierer ist empfinde ich als Verlust auch an Zwischenmenschlichen.
01:24:03: Ich will mich auch da nicht zu viel anecdotische Evidenz einbringen aber es wird Wie ich das wahrnehme auch unter alters genoss ihnen Nicht weniger geflirtet.
01:24:16: Beziehungsweise haben sich Flirts insofern verlagert und man kann wirklich sagen, dass es ein bisschen schwerer geworden ist.
01:24:24: Aber das liegt nicht daran, dass man ja nicht mehr weiß was er noch tun kann oder etwas nicht sondern Das flirt's ja an sich Und das hat auch ein bisschen anklingen lassen eine unglaublich schwierige Form der Kommunikation sind weil du eigentlich Ja Ein bisschen ja schauspielerisches Talent brauchst.
01:24:43: flirten basiert ja eigentlich darauf etwas nicht direkt ansprechen kannst, weil der soziale Kontext gerade etwas anderes verlangt.
01:24:52: Ich spreche dabei nicht einfach nur von irgendwie Prüderie oder von ja gesellschaftlicher Echtung gegenüber Sexualität sondern dass es einfach bestimmte gesellschaftliche Kontexte gibt in denen ich nicht einfach unverblümt zu meinem Gegenüber sagen kann, ich stehe auf dich und möchte heute Nacht mit dir schlafen.
01:25:10: Sondern ich muss das Ganze versteckt zum Ausdruck bringen und spielerisch verpacken.
01:25:17: Und dieses Spiel hat das Problem, dass man die Regeln erst beim Spiel selber erlernen kann und dass es einigen eben leichter fällt als anderen und da vieles mit rein spielt.
01:25:29: Nun können wir aber sagen, dass durch die Liberalisierung der Gesellschaft – auch und das schließt sich an, dass Patria Chardt an – ja diese Trennung zwischen öffentlichem und privaten und intimen Zferien ja so weit aufgebrochen hat, dass es gar nicht mehr die Notwendigkeit gibt etwas spielerisch zu verstecken.
01:25:51: Ja definitiv auch absolut wichtige Punkte also wie sich das Flirtverhalten verlagert hat was mir an seine Aussage tatsächlich auch noch aufgefallen ist und wo ich ihm zum Teil wirklich zustimmen möchte oder müsste eigentlich sogar Natürlich mit einer anderen Wertung.
01:26:08: Ich sehe dein Gesicht, das drückt schon und man als Mann grundsätzlich der Verliererst empfinde ich als Verlust.
01:26:17: Ja es gibt einen Verluste und zwar Beginnt ja der Verluster deutungshoheit des Mannes also der patriarchal Entstellung.
01:26:24: Ich persönlich empfehle dass etwas sehr Positives.
01:26:27: da wird er mir wahrscheinlich widersprechen sofern dass sie mal hören würde wie ich das für ihn auslege.
01:26:33: Das darf auch gerne verloren gehen.
01:26:35: Also Dass man dann noch wirklich hatten wir gerade schon darüber gesprochen ist die Gesellschaft gleich also sind alle Menschen in der gesellschaft gleich aller Geschlechter in erster Linie.
01:26:43: Also ne, sie sind eben darüber gesprochen.
01:26:47: sind die Geschlechte in der Gesellschaft gleich?
01:26:50: nein sind sie nicht.
01:26:51: Das wäre ja tatsächlich mein Weg, da hinzukommen.
01:26:54: Beziehungsweise nicht nur dahin zu kommen sondern vor allen Dingen das erstmal überhaupt Refektionsprozesse angestoßen werden weil oh es gibt andere Perspektiven die eingenommen werden können und sie sind trotzdem meistens auch heute noch nicht die Tonangebenden in dem Bereich.
01:27:09: Apropos andere Perspekten Es geht jetzt hier sehr direkt weiter.
01:27:14: Ich würde einfach mal den nächsten beiden Vorlesen.
01:27:40: Wir erleben also, dass sich die Einflussnahme eines bestimmten Milieus aussehen und geschlechter vor Qualifikation kommt.
01:27:48: Generell finde ich, sagt Hannah Bremer das Politiker in Wahlkämpfen zu viel versprechen.
01:27:54: Diesen Schritt von Olaf Scholz habe ich gar nichts verstanden.
01:27:57: man muss sich doch nicht auf Parität festlegen sondern sollte viel mehr unterstreichen dass man die besten Köpfe um sich scharen wird.
01:28:03: dazu zählen selbstverständlich auch Frauen.
01:28:06: Nett dass er darauf eingeht.
01:28:07: so war!
01:28:08: Das erlaubt den Spielraum einen Top-Mann nicht hinten überfallen zu lassen weil ein Wahlkampfversprechen über die Personalie bestimmt.
01:28:17: In diesem Amt und in der Aufstellung dieses Führungsteams, das sind die Lenker des Landes muss man Flexibilität haben.
01:28:25: Von dieser strengen Form des Feminismus halte ich nichts sondern bin schon immer der Meinung gewesen Frauen sind gleich berechtigt zu behandeln.
01:28:31: Frauen müssen gleiche Chancen bei gleichen Fähigkeiten haben und gleiche Bezahlungen bei gleicher Leistung halten.
01:28:37: Ich komme wieder zum Punkt dass der klare Verstand dies vorgibt wenn Man aber hier auch keine Ideologie daraus machen sollte.
01:28:45: Für Scholz hätte es gereicht, die stärksten SPD Frauen im Kabinett zu haben.
01:28:52: Warum kann er nicht die stärkenen SPD Frauen über das Werkzeug Geschlechterparität?
01:28:59: Ich will jetzt wieder dem einen noch dem anderen zustimmen und ich werde bei einer nächsten Antwort erklären warum.
01:29:05: Aber warum geht es denn nicht?
01:29:07: Warum sagt er, er möchte das auch Frauen in der Politik gut repräsentiert sind.
01:29:13: Warum dann nicht darüber dass man versucht das Ganze über eine Quote zu regeln?
01:29:17: Ja vor allem da er ja auch offenbar schon im Kopf hat also erst spricht er hier von einem Sollen nicht von einem Sein.
01:29:28: Frauen müssen gleiche Chancen oder gleichen Fähigkeiten haben und gleiche Bezahlung bei gleicher Leistung halten.
01:29:35: Beziehungsweise auch schon vorher, schon immer der Meinung gewesen Frauen sind gleichberechtigt zu behandeln.
01:29:40: Sind gleichbrechlich zu behandlen?
01:29:42: Das ist natürlich das was man sich also so wie es auch hier klingt das Ziel.
01:29:47: aber Es ist ja offenbar nicht die Realität weswegen ihr auch diese Parität Schon anklang gefunden hat und zumindest gezeigt hat okay wir sehen dass jetzt zumindest auch mal und versuchen das jetzt umzusetzen.
01:29:59: Ja und das ganze geht dann auch weiter mit seiner eigenen Ähm... Interpretation von Feminismus.
01:30:09: Man kann es feinlich umschreiben, ja Scholz schadet den Frauen weil nicht nur Leistungsträger dabei sind.
01:30:14: das Urteil seht ihr.
01:30:16: jetzt sind es zur Hälfte Frauen aber sie können es nicht und dieser Vorwurf muss eben gar nicht stimmen.
01:30:21: vielleicht wären Männer in den gleichen Posten in der aktuellen Zeit nicht besser Vielleicht wären Sie sogar schwächer.
01:30:27: Aber diese unnötige Flanke gegenüber den frauen hat Scholt durch das Wahlkampfversprechen gebildet.
01:30:32: Das kann auf die grünen natürlich ausgeweitet werden.
01:30:35: auch die Grünen haben Parität versprochen.
01:30:36: Sind es jetzt wirklich die Politikerinnen, die Schuld daran sind?
01:30:41: Weil was er hier ausblendet und das tut er vielleicht auch ganz bewusst weil er selber aus der Branche kommt ist dass der Vorwurf ja von den Medien käme die dieses narrativ dieses sexistische Narrativ dann aufgreifen würden und dann so verarbeitet hätten Obwohl er ja selber betont, dass er selber diese Austauschbarkeit sieht.
01:31:00: Also er sagt ja ihm wäre es egal ob schlechte Politik jetzt von einem Mann oder einer Frau gemacht werden würde.
01:31:07: Aber er macht zum Vorwurf, dass man nicht bedenkt.
01:31:09: Dass man den Frauen ja dadurch schadet... ...dass man sie auf die Sachenweise ausstellt.
01:31:13: aber es sind ja nicht nur die Politiker in die das tun sondern es sind vor allen Dingen die Medien... Das
01:31:18: ist ja auch spannend!
01:31:19: Es ist auch spannend diesen Frauen im Kabinett den Vorwurf zu machen, dass jetzt für alle Frauen da schlechte Arbeit leisten würde.
01:31:26: ich meine mir fallen jetzt keine männlichen Politiker ein, die jemals ... in Skandalen verwickelt gewesen wären.
01:31:37: Also... Oh doch!
01:31:39: Jens Spahn zum Beispiel, die ganze Maskendieelsache oder Andreas Scheuer, die Autobahn-Maut.
01:31:53: Auch in den letzten Jahren noch mal sehr großziemal diese Beispiele und da hat auch niemand geschrieben.
01:31:58: Oh mein Gott!
01:31:59: JENS Spahn hat jetzt Oh Jens Spahn, das ist ein gutes Beispiel.
01:32:02: Eigentlich an der Stelle... Oh Jensen Spahn hat jetzt dafür gesorgt dass alle schwulen nicht mehr ins Kabinett dürfen weil das und das oder noch extrem ausgesucht.
01:32:11: Oh Jense Spahn und Andreas Scheuer haben jetzt dafür gesagt dass kein Mann mehr ins Kabinett kann weil man hat ja gesehen die können es nicht.
01:32:18: Die machen hier nur ihre Experten also nicht immer Experten sondern halt wirklich ihre Lobbyverbände und ihre Beraterkremien wo sie das Geld so auf raus schmeißen.
01:32:30: Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wenn wir Heimat Bremer jetzt fragen würden ob der Arbeit Dorothea Beers oder Julia Glöckners oder Katharina Reiches.
01:32:45: Ob diese drei Frauen, auch wenn Julia Glökner als Bundestagspräsidentin keine Ministerin gerade ist das ja aber früher durchaus war, ob die drei Frauen allen anderen Frauen die Möglichkeit auf ein Kabinett verwehrt haben Weil sie vielleicht Entscheidungen treffen, die gesellschaftlich diskutabel sind.
01:33:04: Die vielleicht also gerade im Beispiel Katharina Reich ist, die auch von der Wirtschaft... Ich möchte jetzt nicht das mittelständischen Unternehmen als Argument einbringen!
01:33:17: Ich werde es trotzdem tun, wenn ich es eigentlich... Wenn die mittelständigen Unternehmen einen offenen Brief schreiben indem Sie sich von der Meerds-Regierung und auch von Katharina Reiche distanzieren, spricht das nicht für die Arbeit.
01:33:37: Und ich habe keine Debatte darüber gesehen im Zug darauf dass Katharina Reich jetzt Frauen des Amts der Wirtschaftsministerin verwehren würden.
01:33:47: Das Ganze wird ja dann noch weitergeführt und da können wir dann sehen was Heiner Bremer's Feminismus Verständnis wirklich ausmacht und warum es so gefährlich ist Obwohl es ja sich deckt mit der Meinung vieler Leute in Deutschland.
01:34:01: Bei der Nationalmannschaft geht es darum, die Gehältern eine ähnliche Höhe zu bekommen wie die der Männer.
01:34:05: das finde ich richtig.
01:34:07: wenn sich der Bundeskanzler dafür einsetzt ist das okay.
01:34:09: hier würde ich sagen dass es nicht unbedingt zeitgeist sondern passt in die Gesamtlinie.
01:34:14: equal pay war immer ein SPD-Thema.
01:34:17: Scholz wird sich überlegen, welche Strömungen es in seiner Partei gibt und welche Kämpfe lohnen sind und welche eben nicht.
01:34:23: Eventuell habt er beim Thema Parität auch die Illusion gehabt dass es in den drei Ampelparteien ausreichend hochqualifizierte Frauen gibt.
01:34:31: darüber kann man sich aber sehr heftig streiten einmal unabhängig von dieser von diesem letzten Satz.
01:34:38: ob er selber das anzweifelt ist wie schon gesagt so fundamental interessant, was er denkt und was noch getan werden muss im Bereich Feminismus.
01:34:49: Er sagt in Bereich Mitu haben wir doch eigentlich auch schon alles erreicht.
01:34:53: Vergewaltigungen müssen halt besser strafrechtlich verfolgt werden aber es darf auch nicht dafür sorgen dass die Machtstellung des Mannes irgendwie bedroht wird.
01:35:01: Was
01:35:01: einen Widerspruch
01:35:03: gibt's?
01:35:03: Ja das ist natürlich ein Widerspruch aber es ist halt dieser verzweifelte weiße Feminismus kann man es benennen.
01:35:09: denn was hier eigentlich gesagt wird equal pay also dass man versucht innerhalb eines berufes einer berufsgruppe die löhne so anzupassen das frauen für die gleiche arbeit das gleiche geld bekommen wie männer löst ihr das Problem nicht auf.
01:35:32: Der Gender Pay Gap existiert ja in zwei Versionen, den bereinigten und dem unbereinigten Gender PayGap.
01:35:37: Das werden die meisten wissen weil sich konservative auch gerne immer dann darauf beziehen, weil sie sagen ja schau mal der bereinige Gender Paygap ist gar nicht mehr so groß.
01:35:46: was bedeutet dass beim unbereinnigten Gender pay gap werden alle Löhne miteinander verglichen und beim bereinigten Gender Paget guckt man sich an wie.
01:35:54: die Unterschiede sind in einzelnen Brustgruppen ihren halt miteinander vergleichbar.
01:35:59: Und dann kann man sich natürlich die Frage stellen, warum sind Flintas?
01:36:05: Öfter in Berufen in denen vielleicht auch technisch weniger Geld gezahlt wird oder vielleicht in Teilzeitstellen oder in Niedriglohnsektoren müssen immer wieder schauen.
01:36:15: Ja woran könnte das nur liegen?
01:36:18: Und ich finde, das kuriert aber auch so ein bisschen hier mit den Satz sind wir wegstreichen.
01:36:22: Also erstmal ausnehmen wollte es.
01:36:26: Eventuell hat er beim Thema Paraphit auch die Illusion gehabt dass es in den drei Ampelparteien außerhalb der hochqualifizierten Frauen gibt.
01:36:32: Gibt es eventuell äußere Umstände, die verhindern?
01:36:35: Dass Flintas ihnen entsprechende Stellen kommen wie zum Beispiel eben die Führungsebenen der Ampel parteien
01:36:44: und könnte das sein, dass sich das relativ schnell aufbrechen kann, wenn man sich beispielsweise den Nachwuchs bei der Partei Die Linke anschaut.
01:36:52: Wo man ja auch sagen kann dass da schon die Bundestagsfraktion ja die Diverseste unter den Bundestagspraktionen ist aber sich dann auch anschaut wer in der partei eigentlich jetzt beginnt nachzurücken insgesamt Dann sieht man ja das es da durchaus geschlechter Parität gibt sogar eigentlich den umgekehrten fall ohne dass das ganze auch notwendiger weise sogar quotiert werden müsste.
01:37:18: und das ist
01:37:19: das könnte auch ein zeichen dafür sein, dass vielleicht linke parteien dann sich doch vielleicht mehr darum kümmern.
01:37:25: Das will ich auf flintas chancen bekommen
01:37:27: Auch wenn es dabei immer noch viele probleme gibt.
01:37:29: aber worauf ich nochmal hinaus möchte ist dass Worauf das Ganze hinausläuft ist ja eigentlich immer nur der gedanke der quote die dann besprochen wird bei Politikerinnen oder bei entsprechenden Führungspersonen, bei Unternehmen und so weiter.
01:37:47: Das ist ja immer das wo wir das Thema Frauenquote hören und die Frage ist warum eigentlich?
01:37:53: Und das basiert eben auf diesem Feminismusverständnis des weißen Feminismus, des liberalen Femminismus dass wir sagen dass dort gesagt wird, das eigentlich ja schon das meiste an Gleichstellung erreicht ist und jetzt nur noch was darin getan werden müsste.
01:38:10: Dass auch mehr Frauen die Möglichkeit haben im Kapitalismus andere Menschen auszubeuten und deswegen halt in Führungspositionen sowohl bei Politik als auch bei Wirtschaft dafür sorgen müssen, dass das Ganze einfach noch ein bisschen diverser aufgestellt ist vielleicht sogar repräsentativ für Identität innerhalb der Bevölkerung Aber dass dann eigentlich alles so weitergeht wie bisher und das ist fatal.
01:38:35: Und es ist auch der Grund, warum das Ganze als weißer Feminismus benannt wird, weil es global betrachtet ja weiterhin dafür sorgt, dass Weiße in der Vormachtsstellung gegenüber von nicht-weißen Personen auftreten und so weisse Frauen oder weiße Flinters auch als Unterdrücker, ihnen auftreten gegenüber beispielsweise schwarzer Frauen und schwarze Filters?
01:39:04: Absolut.
01:39:06: Zum Thema Unterdruckung geht es in dem Interview nämlich auf den letzten paar Seiten um den Staat und die Zukunft würde ich das einfach mal sagen und zwar auf die Frage bzw äußert sich Heiner Bremer von der Maßen noch einmal auf die Vertrauenkrisensituation?
01:39:26: Ja, wie die Zukunft aussehen könnte.
01:39:27: Nämlich sagt er.
01:39:29: ich glaube dass die Gesellschaft insgesamt gefestigt ist und eine Entwicklung hin zu einem sehr autoritär geführten Staatsgebäude nicht mitmachen würde.
01:39:37: Es gibt in Deutschland keine Verzweiflung in der Demokratie Und das ist eine gute Nachricht.
01:39:42: Das finde ich eine gewagte Aussage Die von Franka Lehfeld allerdings kommentiert wird mit.
01:39:48: das sind durchaus Weisesätze.
01:39:51: Hast du über die Charakterisierung, ein alter weißer Mann zu sein schon mal nachgedacht?
01:39:55: Darauf sagt Heiner Bremer.
01:39:57: Nein!
01:39:58: Nicht dass ich es in Erinnerung hätte als Altenmann schon.
01:40:02: Also darauf hier bezeichnet worden wäre
01:40:07: und darauf hinführt er aus.
01:40:09: das halte ich für blanke Theorie.
01:40:10: Ich habe in meinem Leben keine Vorteile gehabt weil ich ein weißer mann bin Und darin sehen wir erschließt das aus, obwohl er selber vorher noch im Interview gesagt hat.
01:40:22: Dass es ja darum ging wie man beispielsweise Native Americans früher mal behandelt hat und jetzt auf einmal will er aber seine eigene Hautfarbe natürlich nicht sehen.
01:40:29: Aber wie ist so?
01:40:30: dieses Missverhältnis kommt?
01:40:31: Wie ist das?
01:40:34: Gleichzeitig hatte ich nie Konfrontation mit anderen Kulturen oder mit Frauen.
01:40:39: Also mein Konfrontationssinn hat's erlebt, sondern Konfrontionssinn im Sinne von Auseinander.
01:40:44: Ja, ja, ja.
01:40:44: Setzungen im Streit... schon sehr amüsant in welcher Abfolge das passiert.
01:40:50: Ja, und er sagt dann die Frauen in meinem Team haben die Diskussion gelebt sie waren der viel aktivere Part im Team Und ich habe das sehr gefördert.
01:40:58: Das war mir immer wichtig.
01:40:59: ja vielleicht gibt es gewisse Anspruchshaltungen an bestimmte schlechter was wir erst mal hatten.
01:41:05: da werden verschiedene Rollen konstruiert und zugeschrieben.
01:41:13: Vielleicht gibt es da verschiedene Ansprüche oder Erwartungen, dass man sich vielleicht mehr ans Zeug legt um in Anführungszeichen das Wett zu machen.
01:41:23: Um zu einem Mann aufzuschließen.
01:41:26: Diese Kategorisierung, wer leistet wie viel spiegelt sich daran wieder?
01:41:30: Dass eben diese Erwartungshaltung dann implizit entsteht.
01:41:32: Ja und es wird noch einmal angesprochen dass er ein Problem an sogenannten Rohkund-Themen sieht, nämlich weil diese Debatten nebensächlich sind.
01:41:42: Sie treffen überhaupt nicht die echten Probleme dieser Gesellschaft.
01:41:45: Das ist eine Diskussion von Leuten, die es sich leisten können abgehoben zu sein, weil sie offenbar keine existenziellen Not erleiden.
01:41:51: also mal ohne mich davon das jetzt hier wieder als so ein akademiker Ding bezeichnet wird würde mich echt mal interessieren, was denn so die echten Probleme dieser Gesellschaft sind?
01:42:01: Er benennt das niemals klar.
01:42:03: Niemals in diesem Buch tut das Damian.
01:42:05: und ich würde sagen eines der Probleme diese Gesellschaft ist dass Leute wie Heiner Bremer jahre Jahrzehnte lang ihre politischen Ansichten medial durchdrücken konnten und Menschen auf diese Art und Weise prägen konnten und damit auch noch ein ja doch ansehnliches Vermögen anhäufen konnten.
01:42:27: Ja, absolut.
01:42:29: Da geht es wieder bis Gendern... Also sie hatten das ja schon
01:42:33: mal!
01:42:35: Aber auch da wiederholt sich noch einmal dieser Minderheitenbegriff nämlich er schreibt Das kann aber nicht heißen dass eine Minderheit bestimmt wie die Mehrheit zu leben hat.
01:42:43: Das wäre das Gegenteil von Demokratie und in diesem Fall ist die Position der Mehrheit eindeutig jetzt einmal unabhängig von dem Thema gendern weil wir können ja auch diesen Satz mal wieder aus dem Kontext nehmen Und ich will eigentlich immer gar nicht so sehr in diesem Rahmen der liberalen Demokratie argumentieren, aber tun wir es doch hier einmal.
01:43:01: Es gibt ja Minderheitenschutz weil sich eine liberale Demokratie auch irgendwo bewusst ist das Mehrheitsmeinungen dazu führen können dass Rechte von Minderheiten zu stark beschnitten werden könnten und man es deswegen versuchen muss auszugleichen.
01:43:19: Und dafür gibt es ja auch dann unterschiedliche Ansätze, die natürlich nicht für eine tatsächliche Gleichheit sorgen aber ist zumindest in Ansätzen Versuchen.
01:43:28: also warum wenn er das schon als Basis nehmen möchte?
01:43:31: Warum kann er das nicht sehen und eingestehen dass das auch in diesem Bereich gelten könnte?
01:43:36: zumal Ja niemand Vorschreibt zu gendern Wer tut das?
01:43:42: Wer sagt Heiner Bremer?
01:43:44: Du, ich würde dir aber empfehlen an dieser Stelle zu gendern.
01:43:48: Ansonsten wirst du leider deinen Text nicht veröffentlichen können und ansonsten wirst
01:44:00: Weil der erste Heiner Bremer.
01:44:02: Ja, Hauptsache er kann in seiner gedachten Opferrolle
01:44:06: verhalten.
01:44:06: Da gibt es ja auch ganz fantastische Memes auf Social Media.
01:44:09: Rechte, wenn sie sich von einem Problem angegriffen fühlen, dass sie selbst konstruiert haben.
01:44:15: Das ist ja ganz fantastisch.
01:44:16: Es ist schrecklich aber immer sehr witzig das zu beobachten.
01:44:19: Außenstehen natürlich und nur so lange man hoffen kann, dass das irgendwann ein Ende hat.
01:44:24: Die Frage, die sich jetzt zu Ende natürlich stellt bei diesem alten weißen Mann.
01:44:28: Oh ein
01:44:28: Lebensmotto!
01:44:29: Hat er ein Lebensmotor?
01:44:30: Gibt es eine Maxime nach der du deinen inneren Kompass ausgerichtet hast?
01:44:34: Ja das habe ich und habe ich immer gehabt.
01:44:38: Ich sage ist auf Deutsch.
01:44:42: Das ganze Interview war auf Deutsch.
01:44:43: aber okay fair Was immer du tust handelt klug und bedenke dass Ende naja gut memento mori hätte man jetzt auch verstanden.
01:44:51: deswegen aber
01:45:00: Dieser Spruch der alten Römer hat mich immer beeindruckt und ich habe immer versucht, mich an ihn zu halten.
01:45:06: Ob mir das gelungen ist?
01:45:07: Weiß' ich nicht!
01:45:08: Aber es is eine gute Richtschnur.
01:45:09: Sie helmt dich spontan loszulegen ohne mögliche Konsequenzen zu bedenken.
01:45:14: Ich hab
01:45:14: meine Handlungen eigentlich immer abgewogen Und dann erst ausgeführt.
01:45:19: Das kann jetzt beinah wie eine Beschwörung
01:45:21: Na ja, aber ganz ehrlich.
01:45:23: Wenn der Schwindeltein steht... Damien ich bittet dich!
01:45:25: Wir machen das zusammen und schauen mal auf einmal einer Bremer auf noch.
01:45:28: Okay.
01:45:29: Quid quid argis prudenta agas et
01:45:32: espike finem Dann danke ich dir für dieses Durchdachte-und-für richtig empfunden Gespräch Und deine Offenheit ist der letzte Satz.
01:45:41: Das ist lustigerweise ja das was Franka Leefeld zu ihm sagt.
01:45:45: Also wir haben hier wirklich den Eindruck, dass es kein Interview sondern eigentlich ein Gespräch zwischen zwei Freunden war.
01:45:50: Und
01:45:51: dann komme ich doch mal so eine Einordnung von ihr, was auch... Das Erfolgsrezept von Heiner war immer seine Geradlinigkeit und sein Klartext.
01:45:59: Weh dieses Gespräch verdeutlicht hat er seinen Zuschauern nie etwas vorgemacht oder sie belehrt.
01:46:04: Teile ich in den sozialen Netzwerken ein Bild von ihm und mir schreiben unsagbar viele Menschen unter das Bild wie groß ihre Bewunderung für den Journalisten Bremer ist.
01:46:12: Sein journalistisches Rezept ist der eigene Gedanke.
01:46:19: Erwarte zu meinen, diesen im Grunde von jedem Journalisten sieht die Realität doch oftmals anders aus.
01:46:24: Während der Corona-Krisegriff Heiner oft frühmorgens zum Telefon höre um mich anzurufen.
01:46:28: Währen ich von sechs bis acht Uhr morgens vor dem Bundeskanzleramt stand und das politisch geschehen einordnete erklärte er mir hellwach und leidenschaftlich laut Ich solle bitte verdeutlichen, dass der Bundestag der Ortegersetzgebung sei und nicht das Kremium der Ministerpräsidenten.
01:46:43: Auch wenn eine Fernsehschale zum Teil nur eine Minute geht, hört Heiner stets mit einer akustischen Lupe hin und belehrte mich den
01:46:50: Nachwuchs.".
01:46:51: Diese Form von Förderung und Feedback ist eine Rarität – bis heute empfinde ich seine Interventionen als die höchste Form der Anerkennung!
01:46:59: Heine hat immer Frauen gefördert viele Kolleginnen im RTL-Kosmos Berichten.
01:47:04: Er ist der lebende Beweis für einen alten, weisen, feministischen Mann.
01:47:10: Hat Heiner Bremer nicht gerade gesagt oder was er es gerade im Laufe des Interviews?
01:47:14: Man müsse dem Publikum gewisse Sachen zutrauen?
01:47:18: und warum belehrt er dann an dieser Stelle Nina... Warum belehrte an dieser Stelle dann Franka Lefeld?
01:47:25: Sie solle doch bitte erklären, verdeutlichen dass der Bundestag der Ortegesetzgebung sei und nicht das kriminelle Ministerpräsidenten.
01:47:34: Wie viel traut die Welt oder generell die Springerpresse ihren Publikum zu?
01:47:39: Weil ich gehe mal jetzt davon aus, dass das in einem Weltbeitrag passiert ist.
01:47:43: Und wenn nicht RTL oder wo auch immer sie gearbeitet hat wie viel trauen diese Instanzen den Publikums zu, wenn das eingeordert werden muss.
01:47:50: Beziehungsweise wie haben Sie vorher die ganze Situation im Beitrag dargestellt, dass dieser Eindruck entstehen könnte?
01:48:00: Möchtest du damit etwas sagen und andeuten, Die Nachricht, die ja ident ist offenbar mit der übermittelnden Instanz.
01:48:09: Nicht so angekommen ist wie sie ankommen sollte?
01:48:13: Oh!
01:48:15: Das verwirrt mich...
01:48:16: Das verwirrt mich, das ist ein gutes Flusswort.
01:48:19: Weil das ganze Buch verwirbt mich eigentlich gesagt!
01:48:21: Das Tolle ist.
01:48:22: die Verwirrung geht weiter mit dem kürzesten und auch ja kuriosesten Interview dann in der nächsten Woche mit Heiner Lauterbach einem Schauspieler, der vom Buch als der Exzessive bezeichnet wird.
01:48:36: Wer diese Folge dann in den nächsten Wochen nicht verpassen möchte sollte uns natürlich auf den Podcast-Plattform auf Lena das Ganze gerade verfolgt hat ...reinfolgen, abonnieren.
01:48:46: Gerne
01:48:47: auch... Die Glocke je nachdem ob es da eine gibt aktivieren beziehungsweise einer Erinnerung einschalten für uns.
01:48:53: Wir sind außerdem zu finden auf verschiedenen Social Media Plattformen beispielsweise auf Instagram
01:48:58: oder auf TikTok.
01:49:00: Es tut mir so weh das zu sagen Wir
01:49:02: sind so hip Da kriegt ihr gleich Rückenschmerzen Bist
01:49:08: du etwa auch schon zumindest
01:49:11: nicht weiß?
01:49:13: Bitte spreche es nicht
01:49:14: aus!
01:49:15: Wir sind zumindest älter als ein paar.
01:49:18: Ich glaube, das kann man so festhalten.
01:49:20: Wir sind älTER als ein Paar andere.
01:49:22: Weswegen ist dir ja auch unangenehm es dich selber als Sieb zu bezeichnen?
01:49:27: Logische Existenzquantro!
01:49:28: Es gibt Menschen diesen Jünger als wir...
01:49:32: Ja!
01:49:33: Also, wenn ihr mehr von diesem Podcast haben möchtet.
01:49:36: Wenn ihr den Interviewbeitrag zwischen Nina Brockhaus und Heiner Lauterbach in der nächsten Woche hören möchtdet.
01:49:45: Dann folgt uns überall wo ihr uns folgen könnt auf solche Media im Internet.
01:49:51: Und schaltet wieder ein nächste Woche, wenn es wieder heißt to write to be true
01:49:56: zurechts um wahr zu sein.
01:49:58: Macht es gut bis dahin.
01:50:06: Das war Aufgenommen beim und mithilfe des Campus Radio Jena.
01:50:13: Vielen Dank für inhaltliche Beratung an das Frauenzentrum Tobanda, Jena!
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